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Chance für Totgeglaubtes - Dresdner Ausstellung zeigt gerettete Kulturdenkmäler

Chance für Totgeglaubtes - Dresdner Ausstellung zeigt gerettete Kulturdenkmäler

Die Jahresausstellung des Landesamtes für Denkmalpflege in Dresden lenkt diesmal den Blick auf ein besonderes Förderprogramm des Bundes und der Länder.

Deutsche Presse-Agentur dpa

Schautafeln im Ständehaus beschreiben 30 „Problemobjekte“, die ohne Fördergeld keine Chance mehr hatten, wie Landeskonservatorin Rosemarie Pohlack am Dienstag sagte. Allein in den vergangenen fünf Jahren flossen dafür 2,5 bis 3,5 Millionen Bundes-Euro.

Seit 2013 gibt es zudem ein Landesprogramm Denkmalpflege mit jährlich etwa 10 Millionen Euro. Das spezielle Bundesprogramm gebe Totgeglaubtem eine Chance, sagte Pohlack. So konnte etwa der älteste Teil des Niederen Torhauses in Zwickau gerettet werden, dessen Giebel einzustürzen drohte. „Es geht nicht nur um Schlösser und Kirchen, sondern auch um Parkanlagen und technische Denkmale.“

Sachsen hat mit rund 103.000 Objekten eine sehr hohe Denkmaldichte. Freistaat und Bund stellten seit 1990 zusammen rund eine Milliarde Euro für Denkmalschutz zur Verfügung und investierten fast eine weitere Milliarde Euro in den Erhalt von Kulturdenkmälern, wie Innenminister Markus Ulbig (CDU) in der Broschüre zur Ausstellung „Die reiche sächsische Denkmallandschaft“ (27. November bis 27. März 2015) schrieb.

dpa

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