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Böttger-Saal im Dresdner Zwinger zeigt wieder ältestes Porzellan Sachsens

Böttger-Saal im Dresdner Zwinger zeigt wieder ältestes Porzellan Sachsens

Sachsens ältestes Porzellan kann seit Freitag wieder besichtigt werden. Denn früher als erwartet konnten die Renovierungsarbeiten im Böttger-Saal der Porzellansammlung des Dresdner Zwingers abgeschlossen werden.

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Martina Freitagova sieht sich eine Groteskvase an. Diese gehört zu den Schmuckstücken der Ausstellung im Böttger-Saal des Dresdner Zwingers, in dem das älteste Meißner Porzellan gezeigt wird.

Quelle: Uwe Hofmann

In diesem Raum hat die Staatliche Kunstsammlung Dresden (SKD) den Teil der Sammlung untergebracht, der die ältesten Meißner Porzellane zeigt, die noch zu Lebzeiten ihres Erfinders Johann Friedrich Böttger hergestellt wurden.

Zur Schau gehören Stücke weißen Porzellans, das meist unbemalt blieb, und das für Böttger typische rote Steinzeug. Ergänzend sind Porzellane zu sehen, die zwar nach Böttgers Tod, aber noch im 18. Jahrhundert entstanden. Sie zeigen erste Versuche der Porzellanmaler, das von Kurfürst August dem Starken geschätzte blaue Dekor anzubringen. Schmuckstücke seien laut Ulrich Pietsch, Direktor der Porzellansammlung, die Groteskvasen, die ursprünglich zur Ausstattung des japanischen Palais gehörten.

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Der Böttger-Saal im Dresdner Zwinger ist ab sofort wieder geöffnet. Die SKD hatten den Raum, in dem die ältesten Meißner Porzellane ausgestellt werden, renovieren lassen.

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All das könne jetzt ansprechender präsentiert werden als noch vor Beginn der Arbeiten Mitte September. „Die nüchterne Präsentation ist überwunden zu Gunsten einer anmutendigen Ausstellung“, sagt Pietsch. So sind die Wände der – nun wärmegedämmten – Nischen mit einem blauen Moiré-Stoff bespannt. Daran hängen eigens angefertigte und mit Gold bezogene Konsolen, auf denen die Stücke stehen.

Damit weicht man zwar von der im Böttger-Saal bisher üblichen Präsentation ab, nähert sich aber an die im 18. Jahrhundert gebräuchlichen Formen an. Außerdem seien die neuen Konsolen sicherer in der Wand verankert. „So dass auch wirklich nichts herunterfallen kann“, wie Pietsch sagt.

Uwe Hofmann

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