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Bier trinken für den guten Zweck - ein Musikfestival ohne Eintritt

Bier trinken für den guten Zweck - ein Musikfestival ohne Eintritt

Das umsonst&draußen-Festival wird ehrenamtlich vom Dresdner artderkultur e.V. veranstaltet und steht ganz im Zeichen von Gemeinnützigkeit. Die Künstler treten ohne Gage auf, nur die von weit her Angereisten bekommen die Fahrtkosten erstattet, erklärt Jule Stephan vom Organisationsteam.

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Jule Stephan vom artderkultur e.V. und ihre Nichte Lena helfen bei der Organisation des Dresdner umsonst&draußen-Festivals.

Quelle: Tanja Tröger

Insgesamt gibt der Verein etwa 2000 bis 3000 Euro aus, schätzt Dirk Koslowski, Vorstandsmitglied des artderkultur e.V. Finanziert wird das Ereignis ausschließlich über den Getränkeverkauf am Wochenende und durch Fördermittel. „Die Stadt gibt auch ihren obligatorischen Taler dazu in Form von Projektförderung“, so Koslowski.

Neben entspannten Kulturerlebnissen ist es erklärtes Ziel der Organisatoren, Dresdner Kulturschaffende und soziokulturelle Projekte vernetzen und unterstützen. Nicht zuletzt soll das umsonst&draußen auch ein familienfreundliches Fest von und für alle Dresdner sein, speziell für die, die in der Neustadt, im Hechtviertel oder der Albertstadt wohnen.

Die erste Festival-Ausgabe fand am 18. Juli 2008 im Hinterhof des Straßencafés im Industriegebiet statt. Unter dem Titel „Flanschrock“ spielten damals ein halbes Dutzend Bands von einer Busbühne aus. "Wir dachten uns, in Dresden fehlt so ein Festival", erinnert sich Mitgründer Koslowski. "Es sollten befreundete Bands auftreten, wir wollten so eine Art Plattform schaffen." Orga-Kollegin Jule Stephan ergänzt: "Es ist für Musiker nicht leicht, Auftritte zu organisieren. Das läuft meist nur über Kontakte. Deswegen ist unser Ziel auch, viele Dresdner Bands spielen zu lassen."

In seinem zweiten Jahr zog das Festival auf das Gelände des ehemaligen Panzerhofs an der Hans-Oster-Straße. Dort trotzten etwa 2000 Musikfans Dauerregen und Gewitter. Das dritte und vierte umsonst&draußen fanden an der Garnisonkirche statt. 2010 feierten die Veranstalter und ihre Gäste erstmals drei Tage lang. Die jeweils etwa 1500 Gäste am Freitag- und Samstagabend sprengten fast den Rahmen des Festivals. „Das war eindeutig zu groß, deswegen wollten wir dieses Jahr den Aufwand etwas zurückfahren“, so Jule Stephan. Statt eine ganze Woche wurde 2012 nur 24 Stunden lang aufgebaut.

Zahlreiche bekannte Dresdner Bands standen bereits auf den Festivalbühnen, beispielsweise The Dots, Nellis Elefant, Hello Yes Yes und The friendliness is going happy. Den Bühnenrekord mit je vier Auftritten teilen sich die Flanschies, die zu den Festivalgründern gehören, und Turbophob, die Opener des ersten Festivals. Dabei lautet die Ansage eigentlich: keine Dopplungen im Programm, aber "die dürfen immer spielen, die sind so beliebt", lacht Jule Stephan.

ttr

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