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Bewegende Trauerfeier für Semperoper-Intendantin Ulrike Hessler in München

Bewegende Trauerfeier für Semperoper-Intendantin Ulrike Hessler in München

Auf einer bewegenden Trauerfeier haben Angehörige, Freunde und Bekannte in München Abschied von der Semperoper-Intendantin Ulrike Hessler genommen. Sie war Ende Juli einem Krebsleiden erlegen - im Alter von 57 Jahren.

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Der Sarg der verstorbenen Semperoper-Intandantin Ulrike Hessler bei der Trauerfeier in der Markuskirche in München. (

Quelle: Frank Leonhardt)

Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler hielt am Mittwoch die Predigt in der gut gefüllten Markuskirche. Hesslers Sarg war mit vielen Blumen geschmückt. Zu den Trauergästen zählten Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU), Dirigent Christian Thielemann und der frühere Intendant der Bayerischen Staatsoper, Sir Peter Jonas.

Sachsens Regierung hatte unter anderem Staatskanzleichef Johannes Beermann entsandt. „Der Gottesdienst hat mich zutiefst bewegt. Es war ein würdiger Abschied. Mir ist noch einmal bewusst geworden, mit welchem Engagement und welcher Kraft Frau Hessler die Semperoper in den vergangenen beiden Jahren erfolgreich vorangebracht hat“, sagte Beermann der Nachrichtenagentur dpa: „Die Lücke, die sie hinterlässt, ist riesig.“ Auch der sächsische Landtagspräsident Matthias Rößler war nach München gefahren, um Abschied zu nehmen.

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Mit Blumen geschmückt steht der Sarg mit der gestorbenen Intendantin der Dresdner Semperoper, Ulrike Hessler, am Mittwoch bei der Trauerfeier in der Markuskirche in München (Oberbayern).

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Hessler war am 30. Juli nach langer Krankheit gestorben. Ihr Krebsleiden hatte sie selbst Anfang Mai öffentlich gemacht. Im Sommer 2010 hatte die studierte Germanistin und Romanistin als erste Frau in der Geschichte der Sächsischen Staatsoper die Leitung im Semperbau übernommen. Zuvor war sie 26 Jahre in verschiedenen Funktionen bei der Bayerischen Staatsoper in München tätig. Während ihrer Intendanz in Dresden etablierte sie die Sparte „Junge Szene“ und gab der Barockoper wieder eine Bühne. Das brachte ihr viele Sympathien ein.

Hessler hatte sich auch für die Verpflichtung von Christian Thielemann als Chefdirigenten der Sächsischen Staatskapelle Dresden eingesetzt. Ihr Tod nur wenige Wochen vor dem Amtsantritt Thielemanns macht die Situation für die Staatsoper schwierig. Allerdings ist die neue Spielzeit schon lange konzipiert. Als Interims-Intendant fungiert der Kaufmännische Direktor Wolfgang Rothe. Die Semperoper plant Ende August eine Trauerfeier für Ulrike Hessler. Die Urne soll im Familiengrab ihres Mannes auf dem Friedhof in Dresden-Tolkewitz bestattet werden.

dpa

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