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Betreiber des neuen „Theater August“ ziehen positive Bilanz des ersten Vierteljahres

Betreiber des neuen „Theater August“ ziehen positive Bilanz des ersten Vierteljahres

Die Betreiber des neuen Puppentheaters „August, das Starke Theater" sind zufrieden mit den ersten drei Spielmonaten. „Bei der Auslastung verzeichnen wir eine steigende Tendenz.

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Schauspiel mit Figuren zeigt "August, das Starke Theater" - hier die Inszenierung "Don Juan oder des Satans Masken".

Quelle: PR

Darüber freuen wir uns", sagte Theaterleiter Grigorij Kästner-Kubsch auf Anfrage von DNN-Online. Viele Vorstellungen seien ausverkauft gewesen. Besonders die Vorweihnachts-Aufführungen von „Der kleine König und sein Pferd Grete", „Frau Holle" und „Die Weihnachtsgans Auguste" waren begehrt. Wie viele Gäste insgesamt im vergangenen Vierteljahr das Theater besuchten, weiß er nicht. „Wir sind noch nicht zu einer Analyse gekommen", so Kästner-Kubsch.

Das schöne Herbstwetter habe die Besucherzahlen-Planung der drei Theaterleute ein wenig durchkreuzt, „aber wir sind alte Theaterhasen und wissen, dass es nicht gleich immer rappelvoll ist", so Kästner-Kubsch. Leben könnten er und seine Kollegen von ihrer neuen Spielstätte noch nicht. Ziel ist es, in den kommenden drei Jahren eine Auslastung von rund 70 Prozent zu erreichen. „Dann sind wir gut." Als bisheriges Haupt-Standbein reisen die Spieler zu Festivals und geben Gastspiele im In- und Ausland.

Am 7. Oktober hatten Detlef Heinichen, Randi und Grigorij Kästner-Kubsch ihr Theater eröffnet. Die Spielstätte mit 80 Plätzen befindet sich im Rathaus Pieschen. Die Theaterleute statteten die Räume im Gründerzeitstil aus. Die historischen Stühle, alten Messingleuchter und roten Samtvorhänge kämen beim Publikum gut an, berichtet der Theaterleiter. Sogar eine „Königsloge" für besondere Gäste gibt es. Die Gäste glaubten oft, dass die Räume schon immer so aussahen. „Das wirkt ja wie in der Semperoper", habe eine Zuschauerin geäußert.

Den Stil des „Theater August" beschreibt Kästner-Kubsch als „Schauspiel mit Figuren". Das sei etwas Besonderes in der Dresdner Theaterszene. Dabei setzen die Darsteller verschiedene Figurenarten ein, etwa Tisch- und Schattenfiguren, Handpuppen und Marionetten. Die Theatermacher wollen keine Konkurrenz zu anderen Spielstätten sein, sondern das Angebot ergänzen und Austauschmöglichkeiten bieten.

Im neuen Jahr wollen die Theatermacher unter anderem „Die Häschenschule" von Albert Sixtus und „Karlsson vom Dach" aufführen. Für Erwachsene haben beispielsweise „Schlafes Bruder" und „Casanova" Premiere. Auch Kurse für Pädagogen und Kinder sind angedacht. Zudem wollen die drei Betreiber ihr Foyer-Café in den nächsten Monaten ausbauen.

ttr

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