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Berührende Schau - gute Bilanz für Militärhistorisches Museum Dresden

Berührende Schau - gute Bilanz für Militärhistorisches Museum Dresden

Das Militärhistorische Museum der Bundeswehr (MHM) in Dresden verbucht 2014 als erfolgreiches Besucherjahr. Herzstück der Ausstellungen war die Schau „14 Menschen Krieg“ über den Ersten Weltkrieg.

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Archivbild

Quelle: Sebastian Kahnert

Im Zentrum stehen 14 Lebenswege und Schicksale. Seit August kamen rund 50 000 Besucher. „Das ist ein Riesenerfolg. Die Leute sind begeistert und berührt“, sagte Museumschef Matthias Rogg am Mittwoch.

Die Schau ist noch bis 24. Februar zu sehen. Im Januar und Februar rechnet das Museum noch einmal mit einem Ansturm. Das MHM hatte für die Exposition mit dem Fernsehsender Arte und TV-Stationen aus ganz Europa kooperiert. Rogg wünscht sich, dass der in Dresden wiederaufgebaute Kilian- Stollen nach dem Ende der Ausstellung in dieser Form auch in Frankreich präsentiert wird. Er stammt aus Teilen eines Grabensystems, das erst 2013 bei Straßenarbeiten im Elsass geborgen wurde. Manchmal wurden die Gräben nach Explosionen verschüttet und Soldaten lebendig begraben. In Dresden wurde ein Grabenabschnitt nun wieder aufgebaut. Der Besucher kann ihn begehen und viele persönliche Gegenstände der Soldaten betrachten.

Insgesamt zeigte das Militärhistorische Museum der Bundeswehr im zu Ende gehenden Jahr in Dresden und an seinem Standort in Berlin-Gatow fünf Ausstellungen. Nach den Worten von Rogg will das MHM auch künftig mit seinen Expositionen Geschichten erzählen. „Der Zugang zu Geschichte läuft am besten über Personen. Das ist auch unser Konzept: Der Mensch steht im Mittelpunkt. Dann wird Geschichte lebendig und greifbar“, sagte der Historiker.

Ein weiterer Trend im internationalen Maßstab sei der crossmediale Ansatz. Besucher könnten sich dabei Informationen über QR-Codes oder per App herunterladen und auf diese Weise einen Katalog zur Schau erhalten: „Das hat den Vorteil, dass man die Ausstellungen nicht mit Informationen überfrachten muss. Die Aura des Objektes kommt so besser zum Vorschein.“

dpa

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