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Banda Communale wird zur Banda Internationale

Musikprojekt Banda Communale wird zur Banda Internationale

Mit "Banda Internationale" hat am Mittwochabend ein Musikprojekt in der Dresdner Scheune seine "Weltpremiere" gefeiert. Rund 100 Dresdner tanzten teils ausgelassen zu etwas, das laut den Machern eigentlich selbstverständlich sein sollte, es aber bisher nicht ist.

Quelle: sl

Dresden. Mit "Banda Internationale" hat am Mittwochabend ein Musikprojekt in der Dresdner Scheune seine "Weltpremiere" gefeiert. Rund 100 Dresdner tanzten teils ausgelassen zu etwas, das laut den Machern eigentlich selbstverständlich sein sollte, es aber bisher nicht ist.

Hinter der "Banda Internationale" steckt die Dresdner Gruppe "Banda Communale". Um 2001 herum gründete sich die Band aus Amateurmusikern, um künftig mit lauter und wilder Blasmusik den Protest der Dresdner gegen die Neonaziaufmärsche des 13. Februar zu unterstützen. Seitdem gibt es Banda Communale: Elf Musiker mit Trompeten, Saxophonen, Posaunen und diversen anderen Instrumenten.

Mit "Banda Internationale" hat am Mittwochabend ein Musikprojekt in der Dresdner Scheune seine "Weltpremiere" gefeiert.

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Nach einigen Diskussionen in der Band schloss man sich 2014 auch dem Protest gegen Pegida an. "Man fand die Sache damals wie heute total absurd", berichtet Michal Tomaszewski, einer der Bandgründer. Doch die Gruppe beließ es nicht bei Auftritten auf Postplatzkonzerten und Demos: Banda Communale ging in die Erstaufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge, um dort zu spielen.

Dort sahen die Musiker nicht nur viele Menschen, denen ihre Musik gefiel, sie fanden unter den Flüchtlingen  auch viele Menschen, denen Musik genauso viel bedeutete wie ihnen selbst: Banda Internationale war geboren. "Mit Flüchtlingen etwas zu machen, ist das Normalste der Welt", sagt Tomaszewski und hofft, dass sine Band hier ein wenig Vorbild sein kann.

Seit September wird nun mit neuer und größerer Besetzung geprobt. Von Anfang an auf hohem Niveau, berichten die Bandmitglieder. 20 bis 25 Musiker gehören inzwischen zur Banda Internationale, weitere Mitspieler herzlich Willkommen. Der Sound hat sich dabei ein klein wenig verändert. Zupfinstrumente wie die orientalische Oud machen den Klang der Band noch variabler.

Für die kommenden Wochen sind weitere Auftritte geplant. Es sei "ein Projekt mit Zukunft", da ist sich die Band sicher.

sl

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