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Ausstellungsjahr 2012: Dresden feiert 500 Jahre "Sixtinische Madonna"

Ausstellungsjahr 2012: Dresden feiert 500 Jahre "Sixtinische Madonna"

Vom Mittelalter bis zur Gegenwart: Zwischen Raffael und Richter, Picasso und Rauch, Europa und Asien bewegt sich das Ausstellungsjahr 2012 in Sachsens großen Kunstmuseen.

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Raffaels «Sixtinische Madonna» in Dresden wird 2012 500 Jahre alt.

Quelle: dpa

In rund 40 Präsentationen geben das Museum der bildenden Künste zu Leipzig, die Kunstsammlungen Chemnitz und die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) Einblick in ihre Bestände. Während Dresden „seine Mona Lisa" feiert, suchen Leipzig mit seinen Holländern und Chemnitz mit dem Künstler-Ehepaar Rauch/Loy zu punkten. Zudem gastieren russische Museen mit ihren Schätzen.

Dresden steht 2012 ganz im Zeichen der „Sixtinischen Madonna". Im 500. Jahr der Entstehung des weltberühmten Gemäldes beleuchtet die Gemäldegalerie Alte Meister die Geschichte von Raffaels Meisterwerk bis in die Gegenwart. Sie wird nach Angaben der SKD seinen Weg von der Entstehung im Atelier des Malerfürsten der Renaissance bis zum Kultbild nachzeichnen. Dafür sollen hochkarätige Kunstwerke von Raffael und Zeitgenossen als Leihgaben aus den bedeutendsten Museen der Welt an die Elbe geholt werden.

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Landtagspräsident Matthias Rößler (l, CDU), der Direktor der Gemäldegalerie, Bernhard Maaz (M) und der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland beim Heiligen Stuhl im Vatikan, Walter Jürgen Schmidt bei der Pressekonferenz zur Eröffnung.

Zur Bildergalerie

Der aus Sachsen stammende Kunsthistoriker und Künstlerfreund Will Grohmann (1887-1968) steht im Mittelpunkt einer weiteren großen Ausstellung zum Einfluss der Kritiker auf Kunstentwicklung und -strömungen im Dresdner Lipsiusbau. Zum 80. Geburtstag von Gerhard Richter zeigt das Gerhard-Richter-Archiv dessen „Atlas". Das seit mehr als 40 Jahren ergänzte Konvolut von Bildvorlagen und Fotomotiven ist Basis des malerischen Oeuvres und eigenständiges Werk zugleich. Mit der Ausstellung „Ein Kreuzpunkt der Weltkulturen" sind die Museen des Moskauer Kremls mit der Geschichte des Zarenhofs von Iwan dem Schrecklichen bis zu Peter dem Großen zu Gast.

Auch die Chemnitzer schauen gen Osten und zeigen unter dem Titel „Peredwischniki" 90 Gemälde von Mitgliedern der gleichnamigen russischen Künstlergruppe aus dem Staatlichen Russischen Museum Sankt Petersburg und der Moskauer Tretjakow-Galerie. Der Gesellschaft gehörten in den 1870er/1880er Jahren die Avantgarde der Maler des Russischen Reiches wie Ilja Repin an. Neben einer Ausstellung mit 100 Grafischen Werken von Pablo Picasso stellen die Kunstsammlungen mit Mario Nigro (1917-1992) einen Klassiker der italienischen Malerei vor. Am Jahresende folgt dann ein neuer Paukenschlag des Museums: die Gemeinschaftsausstellung des Leipziger Malerpaares Neo Rauch und Rosa Loy.

Auf die eigene Sammlung und Gastauftritte setzt das Leipziger Bildermuseum. Mit dem Bestandskatalog zur Niederländischen Malerei geben rund 120 Gemälde und 40 Zeichnungen erstmals seit langem einen repräsentativen Überblick über diesen Bereich der Altmeistersammlung. Das Museum besitzt insgesamt rund 400 Gemälde dieser Epoche von Frans Hals bis Rubens, von denen aus Platzgründen aber dauerhaft nur etwa 50 gezeigt werden.

Ergänzt werden „Die Schönsten Holländer in Leipzig" um Werke holländischer Malerei des 17. Jahrhunderts" aus der Münchner Alten Pinakothek, die an der Pleiße fehlen. Zu Besuch sind zudem in der Schau „Leben mit Pop!" grafische Meisterwerke der Pop Art aus dem Wilhelm-Hack-Museum Ludwigshafen sowie Fotografien und Objekte zur Geschichte der Rockmusik aus dem Folkwang-Museum Essen - in „A Star is born".

Simona Block, dpa

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