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Ausstellung über Repression und Widerstand in der DDR eröffnet

Ausstellung über Repression und Widerstand in der DDR eröffnet

In der früheren Stasi-Bezirksverwaltung Dresden an der Bautzner Straße ist ab sofort der erste Teil der Ausstellung "Diktatur und Widerspruch - DDR-Geschichte im Fokus" zu sehen.

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DDR-Parteichef Walter Ulbricht (Mitte) und Ministerpräsident Otto Grotewohl (r.) als Vollstrecker sowjetischer Interessen - auf diesem Ausstellungsfoto applaudieren sie zusammen mit KPdSU-Chef Nikita Chruschtschow. Repro: Martin Förster

Die Schau in der heutigen Gedenkstätte widmet sich in zunächst zwei Modulen dem "SED-Staat" und der "DDR-Staatssicherheit". Die Informationstafeln und Fotos informieren unter anderem über die Bodenreform, die Waldheimer Prozesse, die Wahlen in der DDR und die politische Strafverfolgung.

Künftig soll die Ausstellung auf acht Kapiteln erweitert werden, um dann die gesamte Geschich­te der DDR von den Anfängen bis zum Zusammenbruch sowie die Funktionsweise des politischen Systems zu veranschaulichen. Derzeit steht der Gedenkstätte dafür allerdings nur das ehemalige Hafthaus zur Verfügung. Im April 2012 soll aber der angrenzende baufällige Gebäudekomplex mit dem großen Kinosaal saniert, um ein Besucherfoyer erweitert und zum Veranstaltungszentrum umfunktioniert werden. Wenn der Umbau abgeschlossen ist, wird die Exposition 75 Aufsteller umfassen, die die Besucher zum Beispiel über den "Volksaufstand vom 17. Juni 1953" und den Themenkomplex "Aufstand und Protest in der DDR" informieren.

Zur neuen Ausstellung gehört auch ein Begleitprogramm. Dabei kommen beispielsweise damals inhaftierte Zeitzeugen wie der regimekritische Grafikkünstler Jürgen Gottschalk und der zur "Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit" gehörende Dresdner Siegfried Hentschel zu Wort.

Adresse: Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden, Bautzner Straße 112a

Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 10-16 Uhr, Sa. 11-16 Uhr, So. geschlossen

Internet: www.bautzner-strasse-dresden.de

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 17.11.2011

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