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Ausstellung im Kulturrathaus: Kunst als Lebenselixier

Ausstellung im Kulturrathaus: Kunst als Lebenselixier

Am Donnerstag wird im Kulturrathaus auf der Königstraße 15 eine Ausstellung mit Werken der Dresdner Exil-Malerin Irene Brann eröffnet. Über 70 Jahre nach ihrer Flucht aus Dresden zeigt die Künstlerin ihre Bilder erstmals in ihrer Geburtsstadt.

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Die Malerei Irene Branns wurde von ihrem Leben im südamerikanischen Exil geprägt. Die gebürtige Dresdnerin zeigt ihre Werke erstmals in ihrer Heimatstadt.

Quelle: PR

Die Vernissage zu "Irene Brann - Kunst als Lebenselixier. Malerei von 1954 bis 2002" beginnt 18 Uhr. Thomas Kübler, Direktor des Stadtarchivs Dresden, spricht zur Einführung. Außerdem liest die Schauspielerin Karina Plachetka aus der Biographie "Fremdes beseelt".

Irene Brann war wegen ihrer halbjüdischen Abstammung im Januar 1939 vor den Nationalsozialisten nach Bolivien geflohen. In Dresden als Fotografin ausgebildet, arbeitete sie zunächst als solche, bevor sie 1953 Bildende Kunst in Peru studierte. Die Werke aus dieser Zeit sind sehr von ihrem Leben in Südamerika geprägt. Ende der 1960er Jahre beschlossen sie und ihr Mann, nach Europa zurückzukehren. Seitdem lebt die Künstlerin in der Schweiz, am 13. Februar feiert sie ihren 100. Geburtstag.

In Dresden werden Bilder verschiedener Genres gezeigt. Darunter sind Blumen- und Landschaftsmalerei, Porträts sowie abstrakte Kunst. Irene Brann beschäftigt sich nach eigener Aussage mit keinem Thema bevorzugt. Sie sagt selbst über ihre Arbeit: "Wenn ich mich sehr lange auf ein abstraktes Bild konzentriert habe, dann habe ich das Bedürfnis, figürlich oder naturalistisch zu arbeiten, und dann wieder zurück. Es geht alles durcheinander."

Die Ausstellung ist vom 27. Januar bis zum 16. März, Montag bis Donnerstag 8 bis 18 Uhr, Freitag bis 17 Uhr, im Kunstfoyer des Kulturrathauses zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 24.01.2012

jap

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