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Ausstellung „Kleider machen Leute“ im Hygienemuseum Dresden beendet - mehr als 30.000 Besucher

Ausstellung „Kleider machen Leute“ im Hygienemuseum Dresden beendet - mehr als 30.000 Besucher

Am Sonntag ist die Sonderausstellung „Kleider machen Leute“ mit Doppelportraits der Münchner Fotografin Herlinde Koelbl im Deutschen Hygienemuseum zu Ende gegangen.

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Marc Philipp Grajewski freute sich, Herlinde Koelbl wiederzusehen. Er ließ sich von der Künstlerin ein Buch signieren.

Quelle: Stephan Hönigschmid

„Wir hatten in den drei Ausstellungsmonaten insgesamt 30.300 Besucher. Wenn man bedenkt, dass alle unsere Ausstellungen pro Jahr von 280.000 Menschen angesehen werden, ist das ein sehr guter Wert“, sagte Museumssprecher Christoph Wingender gegenüber DNN-Online. Die Ausstellung zähle zu den erfolgreichsten der vergangenen zehn Jahre.

Und auch die Künstlerin selbst zeigte sich mit der Schau in Dresden zufrieden: „Ich habe viele positive Rückmeldungen bekommen. Mir hat gefallen, dass die Leute hier in Dresden so offen und neugierig sind“, freute sich Herlinde Koelbl. Für ihr Foto-Projekt porträtierte sie 70 Personen in Berufs- und Freizeitbekleidung, um herauszufinden, was verschiedene „Uniformen" aus den Menschen machen.

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Für ihr Foto-Projekt porträtierte Herlinde Koelbl 70 Personen in Berufs- und Freizeitbekleidung, um herauszufinden, was verschiedene "Uniformen" aus den Menschen machen.

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...in seiner Uniform als Grubenfeuerwehrmann.

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Einer der Portraitierten war am Sonntag sogar persönlich anwesend, um sich sein Bild in der Ausstellung anzusehen. Es handelte sich dabei um den Grubenfeuerwehrmann Marc Philipp Grajewski aus Unna. Er ist von Herlinde Koelbl in seiner Feuerwehrmontur fotografiert worden. „Ich bin extra 550 Kilometer gefahren, um heute hier zu sein. Mir war es wichtig, das Bild einmal in der Ausstellung zu sehen, weil das viel wirkungsvoller als im Buch ist“, betont der 26-Jährige.

Nur durch einen Zufall kam er mit dem Fotoprojekt in Kontakt: „Gerade an dem Tag, als Herlinde Koelbl angefragt hat, ob sich jemand fotografieren lassen möchte, musste ich länger arbeiten. Ich habe dann spontan zugesagt“, erinnert sich Grajewski, der seit 2006 bei der Grubenwehr arbeitet. Nachdem er sich die Ausstellung angesehen hatte und die Künstlerin sein Buch signiert hatte, musste er sich auch schon wieder auf den Weg machen: „Ab heute Nacht um drei bin ich wieder im Einsatz“, erzählte der Feuerwehrmann.

Stephan Hönigschmid

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