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Asisi bittet Dresdner um Hilfe bei der Umgestaltung des historischen Dresden-Panoramas

Asisi bittet Dresdner um Hilfe bei der Umgestaltung des historischen Dresden-Panoramas

April können Dresdner den Panorama-Künstler Yadegar Asisi bei der Überarbeitung des Dresden-Panoramas unterstützen. Wer auf dem „1756 Dresden"-Bild Unstimmigkeiten entdeckt hat oder auf zusätzliche Aspekte hinweisen möchte, kann sich an Asisis Unternehmen wenden oder an der Panometer-Kasse melden.

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Besucher betrachten das Panorama-Bild "1756 Dresden" im Dresdner Panometer

Quelle: PR Asisi

Noch bis 15. Yadegar Asisi gestaltet derzeit das 360°-Panorama um, ergänzt es um neue Szenen und vergrößert es. Ab 15. September 2012 soll das Bild wieder im Reicker Panometer hängen.

Besonders interessiert ist Asisi an historischen Gemälden, Drucken, Schriftstücken und Publikationen. „Je genauer die Informationen sind, umso größer ist die Chance, sie im Panorama zu verwenden", so Asisi. „Wir haben schon einige Briefe und E-Mails von Dresdnern erhalten. Einige merkten an, dass Kirchen in der Fassung des 19. Jahrhunderts dargestellt waren, aber um 1756 noch anders aussahen. Auch auf Dörfer im Umland Dresdens wurden wir hingewiesen", ergänzte Pressesprecher Karsten Grebe.

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Für Neugierige, die das Rundbild noch betrachten wollen, hat das Panometer am Wochenende jeweils von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet, Donnerstag und Freitag schließen die Türen eine Stunde früher.

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Im überarbeiteten Panorama setzt Asisi einen neuen Schwerpunkt: Ging es bisher um Dresden im Jahr 1756, also am Vorabend des Siebenjährigen Krieges, richtet der Künstler nun den Blick auf die Stadt im Spätbarock zwischen 1695 und 1760. Diese Jahrzehnte verdichtet Asisi und führt dabei historische Personen zusammen, die sich gar nicht getroffen haben. So werden auf dem neuen Panoramabild nicht nur August der Starke und sein Freund Zar Peter der Große auftauchen, sondern auch Johann Sebastian Bach mit seinem Sohn. Auch die Ankunft der „Sixtinischen Madonna" in Dresden 1753/54 wird dargestellt. Das überarbeitete Riesen-Panorama trägt den Titel „Dresden - Mythos der barocken Residenzstadt" und wird drei Meter höher als die erste Variante.

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Durch eine neue Technik die mitwirkenden Firma können die großen Werke schnell und unkompliziert aufgehangen und gewechselt werden. Hier erklärt Firmenchef Raimund Marx den Journalisten die technischen Details.

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Im Juni wird es dafür mehrere Fotoshootings geben", kündigt Grebe an. „Wir fotografieren noch einmal vom Turm der Hofkirche, weil sich Dresden in den vergangenen Jahren verändert hat - Stichwort historischer Neumarkt. Außerdem gibt es ein großes Fotoshooting mit Statisten. Vermutlich wird Herr Asisi auch durch das Umland Dresdens reisen."

Das Panorama mit der historischen Stadtansicht Dresdens wurde erstmals von Dezember 2006 bis November 2011 im ehemaligen Gasometer in Reick gezeigt. Rund 1,13 Millionen Besucher sahen die Schau. Während der Überarbeitung hängt im Panometer das 360°-Bild „Rom 312", das die antike Weltstadt zu Zeiten Kaiser Konstantins darstellt.

Kontakt: asisi GmbH, Stichwort „Barockes Dresden", Oranienplatz 2, 10999 Berlin, office@asisi.de

ttr

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