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Architekt und Sammler: Klaus F. W. Tempel im Alter von 79 Jahren verstorben

Architekt und Sammler: Klaus F. W. Tempel im Alter von 79 Jahren verstorben

Drei Dinge verbinden sich vor allem mit Klaus F. W. Tempel: der Gottfried-Semper-Club Dresden, der "Lions Club Dresden" und der Treffpunkt Galerie Frauenkirche. Für alle drei Einrichtungen war der Dipl.

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Klaus F. W. Tempel

Quelle: privat

-Ing. und Architekt mit Begeisterung tätig. Im Mai wäre der heimatverbundene Dresdner 80 Jahre alt geworden. Am 8. März ist er verstorben.

Sein Studium hatte Tempel in Weimar absolviert, wurde danach verantwortlicher Architekt und Technischer Direktor im Zoo Dresden, bevor er Ende der 1970er Jahre als Direktor Projektierung im VEB Gesellschaftsbau Dresden u.a. den Wiederaufbau der Semperoper, die Arbeiten an der Sempergalerie und die Rohbausicherung des Dresdner Schlosses begleiten durfte. Die Semperbauten gaben den Anstoß zur Gründung des Gottfried-Semper-Clubs, den Tempel 1981 mit Gleichgesinnten aus der Taufe hob, dessen Ehrenvorsitzender er war.

Auch für den ersten Lions Club im Freistaat Sachsen machte er sich stark. Im Herbst 1990 schlug die Geburtsstunde des "Lions Clubs Dresden" und mit ihm die Aufnahme in die weltweite Vereinigung der Lions. Gründungspräsident war Klaus F. W. Tempel. Dresdens ehemaliger OB Herbert Wagner erinnert sich an Tempel als einen engagierten, offenen Menschen, der das Geschick hatte, Leute zusammenzubringen.

Als er schon die 70 überschritten hatte, setzte sich Tempel als Geschäftsführer des Verkaufsshops der Frauenkirche nicht nur dafür ein, das nötige Geld für den Wiederaufbau zu erwirtschaften, sondern auch für Souvenirs mit Symbolkraft. Die Botschaft der Frauenkirche solle ins Bewusstsein der Menschen rücken. Der Architekt, Liebhaber und Sammler von sächsischer Volkskunst hat auch selbst ein Exponat entwickelt - die Frauenkirche im Holzbaukasten. Seine reichen Sammlungsschätze vorwiegend erzgebirgischer Traditionskunst schmückten manche Ausstellung in Dresden, Salzburg und anderswo.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 13.03.2015

Genia Bleier

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