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Angekommen in Dresden: Christian Thielemann im DNN-Interview

Angekommen in Dresden: Christian Thielemann im DNN-Interview

Es ist es ein schwüler Nachmittag, an dem wir uns zum Gespräch treffen. Anlass ist der bevorstehende Amtsantritt Christian Thielemanns als Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle Dresden.

Am heutigen 1. September dirigiert er das Konzert in der Semperoper zum offiziellen Beginn seiner hiesigen Chefzeit. Zum Interview im Funktionsgebäude der Semperoper kommt der Dirigent von der Probe. Vom Gang her sind Lachen und lockere Unterhaltung zu hören. Wie so oft auch in den vergangenen Monaten, wenn Thielemann bereits im Hause tätig war, zeigt sich der Maestro heiter und gesprächig. Es fühlt sich sichtlich wohl, es scheint, dass der 53-Jährige nach Berlin und München nun in Dresden irgendwie auch an einem Wunschort angekommen ist. 2003 hatte Thielemann das erste Mal mit der Staatskapelle musiziert, 2009 sprang er für den damaligen GMD Fabio Luisi ein, und schon Ende desselben Jahres war der Vertrag als künftiger Kapell-Chef unterschrieben. Im DNN-Interview beschreibt er, warum er sich so auf Dresden freut, wann ein Abend gelungen ist, mit welchen Tricks er in jungen Jahren eintrittsfrei in die Berliner Philharmonie kam und warum er Chefdirigent und nicht Generalmusikdirektor sein will. Von Kerstin Leiße.

Frage: In Vorbereitung Ihres Amtsantritts sind Sie für eine Imagekampagne an verschiedenen Plätzen in Dresden fotografiert worden. Haben Sie die Plätze dafür selbst ausgesucht?

Christian Thielemann: Nein, die hat man mir vorgeschlagen, und dem Fotografen Matthias Creutziger, wusste ich, kann man vertrauen. Da habe ich Plätze kennengelernt, und wir hatten viel Spaß dabei.

Haben Sie inzwischen ein Zuhause in Dresden gefunden, sind Sie aus dem Hotel ausgezogen?

Die Suche ist nicht einfach. Eine Wohnung, wo man sich gegenseitig in die Fenster schaut, mag ich nicht. Am schönsten wäre eine alte Villa im Grünen. Man muss sich ja zu Hause fühlen.

Wann haben Sie in Ihrem Leben zum ersten Mal bewusst Musik wahrgenommen?

Zuhause, mein Vater spielte Klavier sehr gut, meine Mutter spielt Klavier, und sie sang mir Lieder vor und gemeinsam mit mir. Ich bin mit Musik aufgewachsen.

Mit der klassischen Musik, die Sie jetzt selbst musizieren?

Ich erinnere mich an eine Schallplatte mit Beethoven-Ouvertüren. Dieser dunkle Klang hat mich so fasziniert. Überhaupt Beethoven. Ich glaube, ich habe die Platte heute noch. Und dann wurde ich in die Konzerte mitgenommen, habe Karajan gehört, auch viel Kammermusik. Für die Eltern meines Vaters aus der Leipziger Gegend war es selbstverständlich, zu Weihnachten im Radio die Thomaner und Kruzianer zu hören. Und so war es dann auch in Berlin Usus, dass wir Weihnachten Ostradio hörten.

Waren Sie als junger Heranwachsender mit Ihren Musikinteressen unter Gleichaltrigen ein Außenseiter?

Nein, es gab in der Schulklasse einen Klub von Opern- und Konzertgängern. Von 40 Schülern waren es bestimmt sieben oder acht, die ein Instrument spielten, Cello, Klavier, Trompete etc. Wir sind zusammen in die Oper gegangen oder haben uns mit leeren Instrumentenkästen in die Philharmonie reingeschmuggelt, das war damals noch möglich. Später hatte ich dann ganz legal Karten.

Und wie war's mit Rockmusik ..?

Na klar, die hab ich dann auch gehört, weil man ja up to date sein muss. Aber vieles fand ich davon wenig aufregend.

Und heute...?

Da hör ich es gern im Auto.

Was...?

Zum Beispiel Coldplay, Madonna, bei manchem denke ich aber auch, das klingt scheußlich. Und ich mag sanften Jazz. Manchmal höre ich ganz Altes gern, wie Thomas Tallis, William Byrd, Palestrina. Das hat etwas ganz Reines. Aber wissen Sie, ich kann manchmal auch ganz ohne Musik leben, ich schaue sehr gern Kunst an und gehe in die Natur.

Was ist Ihr Klangideal?

Das, was ich hier vorfinde, dieses Biegsame, etwas dunkel Abgetönte, nicht Grelle und allzu Brillante und trotzdem Noble. Was schon in der Tradition meiner Vorgänger angelegt worden ist. Ich bin natürlich mit Karajan aufgewachsen, mit diesem Klang, amalgamiert, brillant und hell; aber wenn ich eine Furtwängler-Aufnahme höre oder Knappertsbusch, gestehe ich, dass mir das noch besser gefällt. Da haben Sie das Gefühl, dass persönliche Freiheit sich im Musizieren entfaltet. Hat das eine Stimmung! Hat das eine Atmosphäre! Unser Perfektionswahn hat dazu geführt, dass wir alle mit angezogener Handbremse musizieren und ohne Risiko. Es ist doch nicht schlimm, wenn Edwin Fischer oder Wilhelm Kempff mal ein falscher Ton durchgerutscht ist, es sind einzigartige Aufnahmen. Musik muss ein Erlebnis sein.

Glauben Sie, dass ein Orchester wie die Staatskapelle Dresden auf Dauer ihr Klangspezifikum erhalten kann?

Das kommt immer auf das Orchester an. Und natürlich auf die Dirigenten. Das hier in Dresden ist etwas, was auf wunderbare Art aus einer anderen Zeit herüber grüßt. Dafür muss man natürlich arbeiten, wenn neue Leute ins Orchester kommen. Ich nenne immer gern die Wiener und die Dresdner in einem Atemzug, es sind wirklich Geschwister. Gemeinsame Wurzeln liegen zum Beispiel in den Vorfahren aus dem Böhmischen. Es ist ein Ideal, das Sächsisch-Böhmische, ins Österreichische Reichende. Als ich 2003 die Dresdner erstmals dirigiert habe - das Brahms-Requiem, hat es mir gleich gefallen: Es ist so eine Art von Ernsthaftigkeit, gepaart mit Leichtigkeit.

Es ist nicht immer leicht, die passenden Musiker für das Orchester zu finden...

Die Bedingungen sind ja nun wirklich auf allgemein international hohem Niveau, man wird hier so gut bezahlt wie die Münchner Philharmoniker. Ich glaube, die Überraschung für die, die zum ersten Mal hierher kommen, ist groß. Es gibt allgemein einen Mangel an Leuten, die hierher passen. Gehen Sie mal zu einem Vorspiel. Wir können ja nicht jeden nehmen. Und es ist gut, dass das Orchester dann lieber wartet, als sich für einen Kompromiss zu entscheiden.

Künftig werden Sie bei Probespielen dabei sein?

Ja, es liegt mir ja sehr daran, diesen Klang zu erhalten. Es gibt allerdings Musiker, die wollen nicht Oper und Konzert und entscheiden sich aus Belastungsgründen lieber für ein reines Sinfonieorchester. Aber wer bei der Oper einmal Blut geleckt hat... Ich bin guten Mutes, weil wir ja auch international so viel vorhaben. Und ich denke, da wird so mancher aufmerksam werden.

Wie nehmen Sie das Publikum in einem von Ihnen dirigierten Konzert oder Opernabend wahr?

Was mich nervös macht, ist, dass ich nicht weiß, ob und wie ich nervös sein werde. Jeder Abend ist anders und bringt Überraschungen. Und jeder hat einen anderen Eindruck.

Wann ist ein Abend für Sie erfolgreich?

Natürlich wenn das Publikum froh ist. Es hat den Anspruch, einen guten Abend zu erleben. Wenn ich merke, es hat Spannung und Aufmerksamkeit gegeben, dann bin ich froh.

Sie wirken sehr heiter, gelöst ... Sind Sie in Dresden jetzt immer so?

Ich freue mich wirklich, dass es mit dem Orchester so schön ist. Ich habe in Berlin dirigiert, in München, in Wien, jetzt dirigier ich in Dresden und bin froh, auf diesem Niveau gelandet zu sein. Meine gute Laune liegt vielleicht an euch hier in Dresden. Es gefällt mir hier sehr, ich habe die Sicherheit, dass man sich auch auf mich freut. Und ich werde Oper und Konzert dirigieren. Das ist eine unglaubliche Chance für jeden Dirigenten.

Sind Sie auch mit dem Haus zufrieden, an dem Sie dirigieren?

Die Semperoper ist im Wiederaufbau wunderbar geglückt und hat auch eine erstaunlich gute Akustik. Wir wollen eine andere Muschel bauen, da ist noch Arbeit vor uns. Und wir haben gute Probenbedingungen.

Sie freuen sich insbesondere auch auf das Dirigat von Opern, wie beurteilen Sie das Niveau an der Staatsoper?

Wenn ich dirigiere, ist das Niveau erstklassig. Was ich im Ensemble gehört habe, ist sehr gut. Wenn man Premiere macht oder Wiederaufnahmen, muss man auch Stars holen. Im besten Fall fahren die Zuhörer extra nach Dresden. Allerdings kommt man nach einer Premiere bspw. nicht mehr mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurück. Da müsste man einen Bus holen, und wir verkaufen das als Gesamtpaket mit Rückfahrt.

Wollen Sie Publikum aus Berlin gezielt nach Dresden holen?

Ich will auch Berliner nach Dresden holen. Indem sie hier Werke hören können, die in Berlin nicht geboten werden. Ich schiele überhaupt auf sächsisches, überregionales und sogar internationales Publikum. Aber das ist schon eine kleine Kompetition mit Berlin.

Wie empfinden Sie die Stadt Dresden und ihre Bewohner?

Dresdner hängen mit einer Affenliebe an ihrer Stadt. Das ist doch herrlich. Schon als ich zum ersten Mal nach Sachsen reiste, habe ich mich sofort wohlgefühlt. Ich war schließlich so oft in der DDR, dass sie in Ostberlin am Übergang Bahnhof Friedrichstraße schon zu mir sagten: Sie schon wieder! Ganz oft bin ich in die Oper gegangen - in Berlin, in Leipzig, in Dresden. Ich habe immer geguckt, wann es Meistersinger gab und wann der Adam singt. Auch eine Kunstreise nach Dresden habe ich gemacht und war total fasziniert. Ich kann mich noch an das Taschenbergpalais als Ruine erinnern, an das Grüne Gewölbe im Albertinum, an Großsedlitz, die Festung Königstein... Gewohnt haben wir damals im Hotel Newa am Hauptbahnhof.

Ich bin gesamtdeutsch aufgewachsen. Fast die ganze Familie meines Vaters war im Osten, mütterlicherseits waren alle aus Pommern in den Westen geflüchtet. Irgendwie war die Mauer leider da, aber gedacht hat man grenzenlos.

Was wollen Sie mit Ihrem Dresdner Orchester, mit der Oper erreichen?

Die größtmögliche Qualität und vor allem internationale Anerkennung erlangen. Ich finde es so wichtig, dass rausgetragen wird, was hier passiert. Keinesfalls soll es eine hektische Tourneetätigkeit geben, sondern eher darauf hinauslaufen, dass die Leute auch herkommen. So wie man früher zu Karajan nach Berlin fuhr, sollen sie zu uns hier nach Dresden kommen, sollen sagen, jetzt singt der oder die, da besorgen wir uns eine Karte.

Wie weit nehmen Sie inhaltlich Einfluss auf die Opernspielpläne?

Da habe ich nur Einfluss auf meine eigenen Stücke. Ich suche mir meine Werke aus, deswegen fange ich ja mit Italienischem an, weil ich das mit der Kapelle auch machen will. Wagner und Strauss sind fest verankert, aber wir wollen das Repertoire breit fächern.

Im Moment hat Dresden nicht gerade üppig Wagner zu bieten...

Das wird sich ändern. Ich leiste mit meinen Geburtstagsbeitrag etwas, was keiner macht: Wir feiern musikalisch in den Geburtstag rein. Hinterher fahren dreißig Leute von der Kapelle nach Bayreuth, wir schlafen uns aus am nächsten Morgen und haben um 16 Uhr eine Anspielprobe und dann im Festspielhaus mit dem Festspielorchester das offizielle andere Geburtstagskonzert. Das dirigiere ich auch, obwohl ich solche Häufungen sonst eigentlich nicht mache. Aber wissen Sie, wenn Richard 200 wird...

Perspektivisch gesehen wollen Sie in der Semperoper welche Werke dirigieren?

Die erste Oper, die ich hier musiziere, ist Strauss' "Rosenkavalier". Das ist ja klar. Entweder man macht hier den "Freischütz" oder den "Rosenkavalier". Ansonsten ist das von meiner Seite gut ausgewogen. Ich bin ja nicht GMD, das hat ja seine Gründe.

Welche?

Weil ich gelernt habe. Aus Schaden wird man klug. Ob die Option mal offen steht, wird man sehen, aber erst einmal hat mich das Orchester gebeten, mich um es zu kümmern. Und mehr kann ich gar nicht machen. Ich finde, wenn ein GMD nur 15 Abende dirigiert, ist das ein bisschen wenig. Als GMD müsste ich jedenfalls weniger Konzerte dirigieren. Ich plädiere ja dafür, dass man das alte System wieder einführt, dass es einen ersten Kapellmeister gibt, womöglich auch einen zweiten. Dass man sich also ein oder zwei Leute sucht, die mit dem Orchester dann ein gewisses Repertoire aufbauen, auch große Stücke.

So sind Sie ja auch in Ihrer eigenen Biographie geprägt...

Genau, so bin ich weitergekommen. Diese ganzen traditionellen Sachen sind aus der Mode, aber ich glaube, dass es nichts Besseres gibt. Eine neue Matthäus-Passion, die es mit der Bachschen aufnehmen könnte, wird es nie mehr geben. Ein Dirigent, der auf ein bestimmtes Level kommen will, muss jahrelang all diese Dinge machen, mit Operette und allem Drum und Dran. In Bayreuth sieht man das ganz deutlich. Es kommen alle die Dirigenten gut zurecht, die gute Kapellmeister sind, die anderen, abgesehen von ein paar, die sich da einfuchsen, haben es schwer. Bei Orchestern weltweit sind deutsche oder österreichische Dirigenten sehr beliebt, weil die eben das Rüstzeug mitbringen.

Oder sehen Sie die Unsitte, zwei Positionen zusammen anzunehmen: Ich halte das für Mord an der Kunst. Ich hätte das x-mal machen können und habe immer nein gesagt. Die Position hier in Dresden, der Sommer in Bayreuth, dann noch zwei, drei Gastabende hier und da, das ist genug. Ich möchte ja auch mal zwei oder drei Wochen nichts machen, wo nicht wieder ein Berg von Partituren auf mich wartet. Diese Gier kann ich nicht verstehen...

Und wenn ich so etwas habe wie Dresden, ist es auch meine Aufgabe, das in die Welt zu tragen. Das hat der Sinopoli genauso gemacht. Deutsche Dirigenten mit ihren Orchestern - das hat Weltgeltung gehabt. Und das möchte ich gerne wiedergewinnen, möchte diese Marke "Sächsische Staatskapelle mit Thielemann" wie bei Busch und Böhm positionieren.

Mit Myung Wun Chung als Erstem Gastdirigenten haben Sie sozusagen Ihren ehemaligen Konkurrenten um den Chefposten bei der Staatskapelle mit im Boot. Wie ist der Gedanke entstanden?

Es wurde mir vorgeschlagen. Ich finde Chung seit Jahren sehr, sehr gut, und ich konnte mir das gut vorstellen. Er macht ja ganz andere Sachen als ich, das Repertoire überschneidet sich nicht. Und es ist immer wichtig, dass das Orchester, wenn der Chef nicht dirigiert, auch glücklich ist.

Ihr Programm bei der Staatskapelle weist die Schwerpunkte Beethoven, Wagner, Strauss auf ...

Wir machen aber auch viel Zeitgenössisches. Französisches fehlt im Moment, kommt aber irgendwann. Momentan ist das Orchester darin ja auch gar nicht so erfahren, deswegen ist es besser, dass ich die Musiker dafür auch besser kenne, und dann spielen wir Debussys "L'Après-midi d'un faune" (Nachmittag eines Fauns) und so weiter. Wir haben ja auch schon Busoni und Liszt gemacht - Sachen, die ich vorher noch nie dirigiert hatte. Wir sind doch sehr experimentierfreudig ...

Ich habe auch immer gesagt: Nennt mir Stücke, die etwas mit Dresden zu tun haben, weil es das Wichtigste ist, gut in der eigenen Tradition zu stehen, denn um so gelassener ist man anderem gegenüber. Fremdenfeindlichkeit oder Aggressivität anderen gegenüber kommt auch daher, dass man selber unsicher ist. Ich freue mich immer, jemanden kennenzulernen, der sehr französisch ist oder wahnsinnig britisch oder unglaublich amerikanisch oder unwahrscheinlich russisch. Wenn man selber von sich gar nichts weiß, fühlt man sich von so etwas bedroht oder auf den Schlips getreten, hat Minderwertigkeitskomplexe. Und aus Minderwertigkeitskomplexen kommt immer Ablehnung oder Aggressivität. Engstirnig macht Tradition nur, wenn man die eigene Tradition als etwas Höheres ansieht. Es ist doch das Schöne auf der Welt, dass man nicht alles hat. Sie können nicht im selben Land Tschaikowski haben und Beethoven. Um die europäische Vielfalt beneidet uns die ganze Welt.

Wenn Sie den Klang der Staatskapelle mit einem Wein charakterisieren sollten, welcher würde Ihnen einfallen?

Ein nicht allzu schwerer, aber sehr gehaltvoller Rotwein. Aber sie können auch spritzig weiß sein. Sie haben nicht nur eine Bordeaux-, sondern eine Burgunder-Farbe. Burgunder ist ja etwas fruchtiger und nicht so knallig. Darf auch nicht sein, denn Wagner spielt man ja auch sehr durchsichtig.

am 1. April 1959 in Berlin geboren

ab 1978 Korrepetitor an der Deutschen Oper Berlin

nach Stationen in Gelsenkirchen, Karlsruhe und Hannover 1985 Erster Kapellmeister an der Düsseldorfer Rheinoper

1988 als jüngster Generalmusikdirektor Deutschlands in Nürnberg

ab 1997 für sieben Jahre GMD an der Deutschen Oper Berlin

2004 bis 2011 GMD der Münchner Philharmoniker

2000 Bayreuth-Debüt mit den "Meistersingern", seitdem regelmäßig Dirigent bei den Wagner-Festspielen

zahlreiche CDs bei der Deutschen Grammophon; mit den Wiener Philharmonikern sämtliche Beethoven-Symphonien, deren Mitschnitt auf DVD veröffentlicht wurde

mit der Staatskapelle Dresden sind bereits Bruckners Achte, Beethovens "Missa solemnis" und der Mitschnitt des ZDF-Silvesterkonzertes 2010 aus der Semperoper erschienen

ab August 2012 Chefdirigent der Staatskapelle Dresden

ab 2013 Künstlerischer Leiter der Osterfestspiele Salzburg, deren Orchester die Staatskapelle Dresden sein wird

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 01.09.2012

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