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Altarbild soll Ende November vorgestellt werden

Dresdner Annenkirche Altarbild soll Ende November vorgestellt werden

Das neue Altarbild der Dresdner Annenkirche soll der Gemeinde am 29. November vorgestellt werden. Eigentlich war die Präsentation des Werks der renommierten Künstlerin Marlene Dumas bereits vor einem Jahr geplant gewesen. Ein schwere Erkrankung des Mannes der Malerin führte jedoch dazu, dass sich der Ablauf verzögerte.

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Marlene Dumas

Quelle: dpa

Dresden. Es hat einen langen Anlauf gebraucht, für den es wiederum einen klaren Grund gab. Nun jedoch zeichnet sich für die Dresdner Annenkirche ein gutes Ende ab. Kurz vor dem 1. Advent, genau am 29. November, soll der dortigen Gemeinde das neue Altarbild vorgestellt werden, das von der Künstlerin Marlene Dumas gefertigt wird. Den Termin nannte Katrin Tauber, Baureferentin des zuständigen Landeskirchenamtes, am Mittwoch auf DNN-Anfrage.

Damit hat sich diese Präsentation, abweichend von der ursprünglichen Planung, um ziemlich genau ein Jahr verschoben. Der Grund war eine schwere Erkrankung von Dumas’ Ehemann. Er soll aber mittlerweile wieder genesen sein.

Auch für die offizielle Einweihung des Bildes gibt es nun einen Termin. Sie sei kurz vor Ostern 2017 geplant, sagte Tauber – „immer abhängig von den Absprachen mit der Künstlerin“.

Dumas, eine der bekanntesten zeitgenössischen Künstlerinnen, war gebeten worden, das Hochformat von etwa 3,50 Meter Breite und knapp 8 Meter Höhe zu fertigen. Eine zehnköpfige Findungskommission hatte sich gut anderthalb Jahre damit befasst, einen passenden Künstler für diese Arbeit ausfindig zu machen.

Vor einem Jahr präsentierte Dumas in der Kirche schließlich ihren Entwurf, der die Idee eines Lebensbaums in abstrakter Form beinhaltete (DNN berichteten). Dieser Plan sei auch so umgesetzt worden, wie er vorgestellt worden sei, sagte Taubert. Der Baum wird vervollständigt durch eine Collage aus Einzelbildern.

Die aus Südafrika stammende und in Amsterdam lebende Künstlerin wuchs als weißes Kind in Zeiten der Apartheid auf. Dumas studierte in Kapstadt und gehört heute zu den einflussreichsten zeitgenössischen Malerinnen. Die 63-Jährige hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, so im Dezember 2015 den mit 55 000 Euro dotierten Kunstpreis der Stadt Düsseldorf.

Für die Finanzierung des Altarbildes hat die Gemeinde Spenden gesammelt. Darüber hinaus sind mehrere Stiftungen beteiligt, wie die Stiftung Kunst und Musik in Dresden oder die Charlotte-Röhme-Roth-Stiftung. Die Gesamtsumme war mit etwa 120 000 Euro beziffert worden.

Die Annenkirche wurde bei den Bombardements im Februar 1945 erheblich beschädigt, ist aber umfassend restauriert worden.

Von Torsten Klaus

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