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Albertinum Dresden zeigt Sonderschau mit Nachkriegs- bis Gegenwartskunst

Albertinum Dresden zeigt Sonderschau mit Nachkriegs- bis Gegenwartskunst

Von Lachnit bis Havekost: Deutsche Nachkriegs- und Gegenwartskunst aus eigenem Bestand zeigt die neue Sonderausstellung „geteilt ungeteilt - Kunst in Deutschland 1945 bis 2010" der Galerie Neue Meister in Dresden.

Deutsche Presse-Agentur dpa

„Ein Drittel davon ist mehr oder minder erstmalig hier zu sehen", sagte Galeriedirektor Ulrich Bischoff am Dienstag. Bis Ende Januar 2013 sollen rund 120 Gemälde, Skulpturen und Plastiken sowie Fotografien und Videoarbeiten exemplarisch die Kunst in Ost- und Westdeutschland veranschaulichen. „Die Exposition zeigt nicht explizit deutsche Kunst, sondern Kunst in Deutschland", betonte Bischoff.

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Bis Ende Januar 2013 sollen rund 120 Gemälde, Skulpturen und Plastiken sowie Fotografien und Videoarbeiten exemplarisch die Kunst in Ost- und Westdeutschland veranschaulichen.

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Dabei gibt es Begegnungen mit Bekanntem wie Walter Womackas Gemälde „Am Strand" (1962), das eine DDR-Briefmarke zierte, aber auch Unbekanntem. Das Spektrum reicht von Werken wie „Tod von Dresden„ von Wilhelm Lachnit über ein expressiv-abstraktes Frühwerk von Karl Otto Götz oder A.R. Pencks „Denkmal für das geteilte Deutschland" bis zu Videoarbeiten der jüngeren Künstlergeneration. Auch Hans Grundig, Wols, Ruprecht Geiger, Hermann Glöckner, Max Uhlig, Eberhard Göschel, Annette Schröter, Cornelia Schlieme, Rosemarie Trockel oder Eberhard Havekost, Martin Kobe und Peter Krauskopf sind vertreten. Im Wechsel sollen weitere Erwerbungen vergangener Jahre gezeigt werden.

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Ein seltener Anblick: Gerhard Richter signiert nach der Pressekonferenz von Journalisten und Bewunderern mitgebrachte Fotografien und Kunstdrucke.

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Das Albertinum hat bis zum 3. Februar geschlossen. Momentan finden Umbau- und Reinigungsarbeiten in dem Museum statt.

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Umgestaltet wurde auch die Dauerausstellung im Albertinum. Mit vier Leihgaben aus der Sammlung Rheingold, ehemals Sammlung Speck, hat die Galerie einen eigenen Raum für Sigmar Polke (1941-2010) eingerichtet. „Liebespaar" (1967), „Blaue Küchenfiguren" (1992), „Weißer Raum" und „Schrott" (beide 1994) und das 1995 erworbene Werk „Druckfehler" zeigen einen Querschnitt seines Schaffens von 1966 bis zum Spätwerk. Mit Gerhard Richter, Georg Baselitz, Polke und Penck sind nun vier wichtige Gegenwartskünstler mit eigenen Sälen im Albertinum vertreten, dem 2010 als Haus der Moderne wiedereröffneten Ausstellungsgebäude der Staatlichen Kunstsammlungen.

dpa

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