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Afrika steht im Mittelpunkt der am Donnerstag startenden Bardinale

Dresdner Poesiefestival Afrika steht im Mittelpunkt der am Donnerstag startenden Bardinale

Eine Begegnung auf Augenhöhe soll es sein. Beim Dresdner Poesiefestival Bardinale von morgen bis zum Sonntag in der Villa Augustin steht zum ersten Mal der Kontinent Afrika im Mittelpunkt.

Bardinale Logo

Quelle: Screenshot

Dresden. Eine Begegnung auf Augenhöhe soll es sein. Beim Dresdner Poesiefestival Bardinale von morgen bis zum Sonntag in der Villa Augustin steht zum ersten Mal der Kontinent Afrika im Mittelpunkt. Geplant sind bei dem viertägigen Festival Lesungen, Konzerte, Präsentationen, Debatten, Workshops und eine Ausstellung.

Autoren, Literaturvermittler, Journalisten und Künstler stellen sich im gemeinsamen Gespräch vor. Sie kommen zum einen aus Südafrika, Nigeria, Simbabwe, zum anderen aus der Schweiz, Österreich und Deutschland.

Vor allem soll es um die Änderungen seit 1989 gehen. Weltweit hatte es einen Demokratisierungsschub gegeben. Das löste auch in Afrika einen Wandel der Herrschaftsformen aus. Er beeinflusst den kulturellen Austausch zwischen afrikanischen Ländern und Europa.

Besucher des Festivals lernen Künstler und Intellektuelle kennen, die in unterschiedlichen Genres und Sparten arbeiten. Die beschäftigen sich mit den großen Fragen des Menschseins und sie kennen das Leben am unteren Ende der Gesellschaft. Künstlerisch beschreiben sie den langen Weg zur Demokratie, den Systemumbau, vor allem jedoch die Realitäten danach - mit ganz verschiedenen ästhetischen Ansätzen.

An jedem der vier Veranstaltungstage widmen sich die Teilnehmer einem Themenfeld. Über das debattieren sie in einer Podiumsdiskussion, zweisprachig, englisch und deutsch. Das reicht von Heimat/Identität/Diaspora über Unterdrückung und Rassismus, Post-Apartheid/Post 1989 bis hin zu Möglichkeiten von Vernetzung und Weltoffenheit durch Kunst.

Zu erleben sind beispielsweise der Autor und Fotograf Emeka Okereke (Nigeria). Er ist Gründer und künstlerischer Leiter von "Invisible Borders: The Trans-African Project", das derzeit auf der Biennale 2015 in Venedig ausgestellt ist. Neben ihm dabei sind die Autoren Niq Mhlongo (Südafrika) und Lola Shoneyin (Nigeria), der in Simbabwe geborene Bongani Kona, Herausgeber der vierteljährlichen panafrikanischen Gazette "Chimurenga Chronic" im südafrikanischen Kapstadt.

Unter den deutschsprachigen Teilnehmern sind die Autoren Marko Martin (Berlin), Dorothee Elmiger (Schweiz) und Ludwig Fels (Österreich), der Dresdner Architekt und Künstler Ruairi O'Brien, die Berliner Journalistin Bettina Gaus und die Literaturwissenschaftlerin Indra Wussow. Sie leitet Künstlerhäuser im südafrikanischen Johannesburg und auf der nordfriesischen Insel Sylt.

Geplant ist am 31. Oktober ein Pecha-Kucha-Wettbewerb zum Thema Afrika. Dabei handelt es sich um eine besondere Vortragskunst. Zu einem Thema werden in Projektionen nacheinander 20 Bilder gezeigt, jedes nur 20 Sekunden. Dem muss der Vortragende seinen Text anpassen. Insgesamt hat er also 6 Minuten, 40 Sekunden Zeit. Lesebühnenautoren und Schauspielschüler wollen sich darin versuchen, aber auch weitere interessierte Dresdner.

www.bardinale.de

Tomas Gärtner

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