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Abenteuer Buch: Dresdens erste Literaturmesse lässt Besucher mitmachen

Abenteuer Buch: Dresdens erste Literaturmesse lässt Besucher mitmachen

Noch bis Sonntag findet auf dem Messegelände Dresdens erste Literaturmesse statt. Die Organisatoren haben dabei viel Wert darauf gelegt, dass Besucher spielerisch an alles herangeführt werden, was mit Buchproduktion zu tun hat.

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Die Literaturmesse Dresden lädt Besucher ein, Bücher und ihre Herstellung als Erlebnis zu begreifen.

Quelle: Uwe Hofmann

Papier schöpfen, eine Druckzeile setzen oder drucken - wer will, kann all das tun. Veranstaltungen runden das Programm ab.

Fragend blickt Birgit Friedemann in einen großen Bottich, der mit einer milchigen Flüssigkeit gefüllt ist. "Wollen Sie auch mal?", fragt Beate Ritter die Besucherin und hantiert mit einem Rahmen, in das sie ein Sieb spannt. Gemeinsam schöpfen die beiden Frauen Papier von Hand - für Birgit Friedemann ist es ein kleiner Exkurs in die handwerkliche Papierherstellung. Am Ende kann sie den selbst geschöpften Bogen mit nach Hause nehmen.

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Natürlich gehören auch die Stände regionaler Buchverlage zur Literaturmesse - und Regale, in denen Besucher stöbern können.

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Begegnungen wie diese sind ganz augenscheinlich das Prinzip der Literaturmesse, bei der die obligatorischen Vorträge und Lesungen zwar ebenso zu Programm gehören wie die Präsentation regionaler Buchverlage. In den Mittelpunkt ist allerdings ein großer Mitmach-Bereich gestellt, in dem Besucher vom Druck bis zum Binden der Bücher unterschiedliche Produktionsschritte vorgeführt bekommen und selbst gehörig Hand anlegen können.

So wie Detlef Pflugk, den es die Druckmaschinen angetan haben. Dabei handelt es sich um antiquierte Apparate, die von Hand bedient werden. Er lässt es sich nicht nehmen, seinen Namen unter einer Vielzahl Buchstaben zusammen zu suchen, in einen sogenannten Winkelhaken zu setzen und schließlich in einer Boston-Tiegelpresse auf Papier zu bringen. Buchherstellung als Erlebnis eben.

Uwe Hofmann

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