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Ab Sonntag: Dresdner Gemäldegalerie Alte Meister schließt bis Ostern

Ab Sonntag: Dresdner Gemäldegalerie Alte Meister schließt bis Ostern

Nur noch drei Tage: Die Dresdner Gemäldegalerie Alte Meister schließt am Sonntag für zweieinhalb Monate - wegen Renovierung des Semperbaus am Zwinger. Bis Ostern werden der Ostflügel geräumt, Säle und Kabinette im Westteil neu gestaltet, sagte ein Sprecher der Staatlichen Kunstsammlungen.

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Die Gemäldegalerie im Zwinger schließt für einige Wochen - der Semperbau muss grundlegend saniert werden.

Quelle: dpa

Im Ostteil beginnt die dringend notwendige Sanierung des Gebäudes aus dem 19. Jahrhundert, das zuletzt von 1989 bis 1992 grundlegend rekonstruiert und modernisiert worden war. Die Gemäldegalerie steht dabei vor einer großen Umhängung. „Jedes Bild ändert seinen Standort“, sagte Maaz. Denn der Platz werde sich deutlich verringern. „Wir zeigen ab Ostern auf knapp der Hälfte der Fläche die Essenz der Sammlung.“

Von derzeit rund 700 Meisterwerken ist auf unbestimmte Zeit nur noch die Hälfte zu sehen - je nach Baufortschritt erst im West- und später im Ostflügel. Dafür müssen nicht nur Rubens, Rembrandt oder Tizian umziehen. Auch Raffaels „Die Sixtinische Madonna“ wird die Bel Etage verlassen. „Sie kommt in ihren neuen Rahmen wieder in den Gobelinsaal“, sagte Maaz. Dort im Erdgeschoss war sie schon im Sommer 2012 Besuchermagnet - in der Ausstellung zum 500-jährigen Jubiläum ihrer Entstehung. Die Altartafel ist neben Leonardo da Vincis „Mona Lisa“ im Louvre das berühmteste Gemälde der Renaissance. Sie befindet sich seit Mitte des 18. Jahrhunderts in der Dresdner Gemäldesammlung und lockt jährlich Millionen Menschen an.

Wie in ihrem angestammten Saal wird sie für die Zeit des Interims nicht allein sein. „Sie bekommt Gesellschaft aus ihrer Zeit“, sagte Maaz. Welches Bild dann wo hängen wird, müsse ausprobiert werden. Denn auch die wesentlichen Werke niederländischer, italienischer, französischer und deutscher Meister wie Van Dyck, Vermeer, Corregio, Veronese, Poussin, Lorrain, Holbein oder Cranach sollen gezeigt werden. „Die Highlights sind immer zu sehen.“

dpa

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