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Ab Juni läuft in Dresden der "Zwinger-Orangen-Sommer"

Ab Juni läuft in Dresden der "Zwinger-Orangen-Sommer"

Ab Juni bis September sollen im Dresdner Zwinger wieder Orangenbäume - in Kübeln - blühen. Den genauen Start-Termin dafür konnte Christian Striefler, Chef des Staatsbetriebes Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen, noch nicht sagen.

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Ganz so schön und mit so vielen Bäumen wie auf diesem Deckfarbengemälde von Carl Georg Enslen aus dem Jahr 1820 wird der "Zwinger-Orangen-Sommer" des Jahres 2012 noch nicht sein. Der Schlösserbetrieb plant zunächst mit 20 bis 70 Orangenbäumen. In den kommenden Jahren sollen es mehr werden.

Quelle: Schlösserland Sachsen

Grund: Der Vertrag mit der PAN GmbH, die auch die "Filmnächte am Elbufer" veranstaltet, sei noch nicht unterschrieben. Die PAN soll für hochwertige Gastronomie und die Einkünfte sorgen. Zu diesem "Zwinger-Orangen-Sommer", so der Arbeitstitel, werde es kostenfreie künstlerische Veranstaltungen geben, so Striefler.

Der "Zwinger-Orangen-Sommer" bringe indes deutlich mehr ein, als er koste, betonte Striefler. Die zusätzlichen Einnahmen fließen in den Schlösser-Haushalt. Fest stehen bereits die Kosten: Für die Anschaffung und Pflege der Bäume rechnet der Staatsbetrieb mit rund 83 400 Euro. Die Pflegekosten der Folgejahre belaufen sich voraussichtlich auf 57 000 Euro. Das jedenfalls geht aus einer Antwort des Finanzministeriums auf eine Anfrage der SPD-Landtagsabgeordneten Eva-Maria Stange hervor.

Besagte Ausgaben umfassen auch die Kosten der Überwinterung der Orangenbäume. Die Zitruspflanzen sollen anfangs in der Oberen Orangerie im Barockgarten Großsedlitz und perspektivisch in der Bogengalerie L des Zwingers überwintern. Die genaue Anzahl der Bäume, die neben den heutigen Rasenflächen die Wege im Zwinger säumen sollen, konnte der Schlösserchef noch nicht nennen. Das hänge auch davon, inwieweit und wie schnell sich die Bäume, die aus Italien aus der Nähe von Rom eingeführt werden, an das hiesige Klima und den hiesigen Boden anpassen. Es werden zwischen 20 und 70 Bäume sein, so Striefler. Ralf Redemund

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 05.05.2012

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