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6. Dresdner Schlössernacht verzaubert Besucher mit Musik, Kultur und Kulinarischem

6. Dresdner Schlössernacht verzaubert Besucher mit Musik, Kultur und Kulinarischem

Die sechste Auflage der Dresdner Schlössernacht hat am Samstagabend tausende Besucher an die Elbschlösser gelockt. Bei fast tropischen Temperaturen flanierten Dresdner und Besucher auf dem sechs Kilometer langen Wegenetz zwischen Schloss Eckberg, Lingnerschloss, Schloss Albrechtsberg und Saloppe und genossen ein umfangreiches Programm mit 77 Konzerten mit 260 Künstlern.

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Die Dresdner Schlössernacht 2014 zog Tausende Besucher an.

Quelle: Franziska Viebach

Dabei blieb der Veranstalter, die First Class Concept GmbH, auch in diesem Jahr ihrem Konzept treu und buchte vorwiegend Künstler aus der Umgebung. Die Elbhangzombies, Say Meow und Friends of Limerick zeigten, wie vielfältig sich die Dresdner Musikszene gestaltet. Besondere Publikumsmagneten waren die Coverband „Goldplay“, Roger Pabst alias Frank Sinatra und Dirk Zöllner mit seinem „Duo Infernale“. Bewegend war für viele Besucher der Auftritt der 10-jährigen Chelsea, die auf das Aids-Projekt Hope aufmerksam machte. 6000 Euro spendeten die Veranstalter für das südafrikanische Projekt.

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Die 6. Auflage der Dresdner Schlössernacht hat am Samstagabend tausende Besucher angelockt.

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Zum Verweilen luden nicht nur die Künstler ein, sondern auch ein vielfältiges kulinarisches Angebot. Von Sushi über Hamburger oder Gazpacho mit Jakobsmuschel bis zur klassischen Bratwurst war für jeden Geschmack etwas dabei. Annegret Friebel war mit ihrer Tochter zur Schlössernacht gekommen: „Das Wetter, die schönen Parkanlagen und das hervorragende Essen bieten eine tolle Atmosphäre. Ich komme mir vor, als wäre ich im Urlaub." Während es für die Dresdnerin wie Urlaub schien, war es für andere tatsächlich eine Reise. Helmut und Waltraut kamen mit einer Reisegruppe aus Österreich zur Schlössernacht: „Wir sind nur einen Tag in Dresden. Morgen geht es zurück nach Wien. Aber es lohnt sich, hier her zu kommen." Auf Empfehlung von Freunden sind auch Jörg und Regina Hanusch aus Senftenberg angereist. Für sie ist es eine besondere Gelegenheit, alle Elbschlösser kennenzulernen. An den schweißtreibenden Temperaturen stören sich die Senftenberger nicht: "Es gibt ja überall genug zu trinken und viele schattige Plätzchen."

Rund ein Viertel der Karten wird an Gäste von Außerhalb verkauft. Vor allem im Nachbarland Tschechien steigt die Nachfrage nach Tickets, so die Veranstalter. Gegen Mitternacht fuhren Busse im Minutentakt am Haupteingang vor, um die Reisegruppen wieder einzusammeln. Da das Gelände der Elbschlösser kaum Parkmöglichkeiten für Gäste bietet, fuhr die Straßenbahnlinie 11 mit erhöhtem Takt und auch zwei Shuttelbusse waren im Einsatz, um die Besucherströme zur Veranstaltung zu bringen.

Für eine Schrecksekunde sorgte der Einsatz der Dresdner Feuerwehr auf dem Gelände des Lingnerschlosses gegen 20 Uhr. Im Keller des Schweizer Hauses war Rauchentwicklung gemeldet worden. Ein Schwelbrand musste gelöscht werden. Die Feuerwehr rückte mit mehreren Einsatzwagen an. Einige Wege wurden von Sicherheitsmitarbeitern zwischenzeitlich für den Durchgang gesperrt. Nach etwa einer Stunde war der Einsatz beendet. Pressesprecherin Sabine Mutschke betonte: "Der Vorfall hatte nichts mit der Schlössernacht zu tun. Das Schweizer Haus wird von der Firma Ardenne Anlagentechnik GmbH genutzt und war nicht in die Veranstaltung eingebunden."

Auch in diesem Jahr war die Schlössernacht ausverkauft. "Wir halten einige Karten jedes Jahr bewusst zurück, damit Gäste oder Touristen die Chance haben, zur Schlössernacht zu kommen, oder damit Besucher spontan noch Freunde mitbringen können", erklärt Mutschke. Wer noch Restkarten an der Abendkasse ergattern wollte, musste früh kommen. Die letzten Tickets waren eine Stunde nach Veranstaltungsbeginn vergeben.

Wer in diesem Jahr leer ausgegangen war, könnte im nächsten Jahr mehr Glück haben, eines der begehrten Tickets zu erhalten. Die Veranstalter planen für das Jahr 2015 ein neues Wegekonzept, das noch mehr Besucher auf dem Gelände zulässt. Die Stadt habe bereits ein Entgegenkommen signalisiert.

Franziska Viebach

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