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3D-Effekte an Dresdner Gebäuden: Lichtfestival in der Altstadt geplant

3D-Effekte an Dresdner Gebäuden: Lichtfestival in der Altstadt geplant

Ein Festival mit europaweitem Alleinstellungsmerkmal wollen zwei Agenturinhaber in Dresden etablieren. Das Unikat soll die Gebäude der Stadt dank computergestützter Lichtillumination erhellen.

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Die Macher vom "Dresden Reflect Festival": Frank Schröder (l.), oganisatorischer Leiter, und Markos Aristidis Kern, künstlerischer Leiter.

Quelle: Dominik Brüggemann

Die Grundlage für das geplante „Dresden Reflect Festival“ war zugleich der Höhepunkt des Dresdner Stadtfestes im Jahr 2012. Insgesamt 36 Projektoren verwandelten damals die Fassade des Semperbaus am Dresdner Zwinger in eine riesige Projektionsfläche, auf der programmierte Lichtspiele eine spektakuläre Schau tanzten. Zehntausende Zuschauer verfolgten die Schau auf dem Theaterplatz. Bereits ein Jahr zuvor hatte der Mann hinter den Projektoren das Georgentor am Schloss in Szene gesetzt.

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Der barocke Dresdner Zwinger wurde am Sonnabend von einerdreidimensionalen Projektion des Licht- und Videokünstlers Markos Aristides Kern angestrallt. Das Spektakel lockte Tausende Menschen an.

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Die beiden Engel der Sixtinischen Madonna bei der Lichtschau beim Dresdner Stadtfest 2012.

Quelle: Georg Wehse

Jetzt wollen der künstlerische Leiter Markos Kern, Gründer der Müncher Agentur Visual Drugstore, und der Dresdner Frank Schröder, Inhaber der Agentur für Kommunikation, aus dem damaligen Höhepunkt ein viertägiges Festival zaubern. Insgesamt 57 Gebäude hat Kern in der Dresdner Innenstadt auserkoren, die vom 2. bis 5. Oktober in Szene gesetzt werden könnten. „Wir wollten etwas Einmaliges und Spezielles für Dresden kreieren. Ein Event, was Strahlkraft hat und unserer einmaligen Kulisse gerecht wird“, so Schröder. Bis dahin ist es jedoch noch ein weiter Weg. Bislang stünden sieben Gebäude fest. Das Georgentor und der Semperbau seien erneut dabei. Auch der in der Renovierung befindliche Kulturpalast und das Verkehrsmuseum stünden auf der Wunschliste. Als besondere Herausforderung erachtet Kern die symbolträchtige Frauenkirche. „Allein von der Größe her erfordert die Kirche eine umfassende Planung“, ordnet er das Bauwerk ein. Den Segen der Stiftung Frauenkirche habe er bereits, bestätigt der Organisationspartner Schröder.

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Handwerker- und Kunstmarkt beim Dresdner Stadtfest am Freitagabend.

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Da die Macher das Projekt ohne Eintritt für Besucher planen, suchen sie Sponsoren für einzelne Gebäude. „Wir wollen keine plakativen Logos an die Wand werfen, sondern die Architektur des Gebäudes und das Innere präsentieren“, so Schröder. Der künstlerische Leiter Kern legt unterdessen Wert auf den künstlerischen Anspruch des 3D-Mappings, wie er die computergestützte Lichtillumination nennt. „Das konzeptionelle Design steht im Vordergrund. Trotzdem bleibt es eine Schau für alle Neugierigen“, so der Agenturleiter. Sollte beispielsweise ein Autohersteller Sponsor werden, wolle er keine Autos zeigen, sondern die abstrakte Version der Herstellung.

Dominik Brüggemann

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