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13 000 Besucher beim Palais Sommer in Dresden - Zukunft der Veranstaltung ist noch offen

13 000 Besucher beim Palais Sommer in Dresden - Zukunft der Veranstaltung ist noch offen

24 Tage Yoga, Hörspiel, Klaviermusik und Malerei: Der Palais Sommer 2014 ist gestern mit der Finissage der Pleinair Maler, die in den vergangenen Wochen auf dem Festival Akte nach Modellen und Ansichten der barocken Innenstadt anfertigten, beendet worden.

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Eine Teilnehmerin des Pleinair beim Palais Sommer in Dresden malt ein Gemälde.

Quelle: Dominik Brüggemann

„Wir hatten wieder ein sehr angenehmes Publikum, und es gab viele schöne Begegnungen“, zieht der ehrenamtliche Geschäftsführer Jörg Polenz ein positives Resümee. Rund 13 000 Gäste besuchten den Park am Japanischen Palais; dass es 2000 weniger als im Vorjahr waren, begründen die Veranstalter mit Wetterproblemen und der geringeren Zahl von Veranstaltungen.

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Hunderte Dresdner versammelten sich zum Yoga beim Palais Sommer

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Am Sonnabend wurde der vom Festival ausgelobte Canaletto-Preis verliehen. Die freischaffenden Künstlerinnen Ulrike Pisch aus Berlin und Maja Drachsel aus Dresden konnten sich über die ersten beiden Preise und 2000 Euro freuen. Olaf Amberg, wie die beiden Preisträgerinnen an der Dresdner Hochschule für Bildende Kunst ausgebildet, bekam den mit 1000 Euro verbundenen dritten Preis. Die Organisatoren mussten sich lange nach einem Stifter für den Canaletto-Preis umschauen. Schließlich sprang das Korea-Life-Festival, das im September erstmals in Dresden stattfindet, als Geldgeber ein. „Dass ein anderer Kulturveranstalter in Dresden über den eigenen Tellerrand hinaus etwas für die Kultur dieser Stadt unternimmt, ist für mich bemerkenswert und beispielhaft“, bedankt sich Polenz bei den Stiftern.

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Bei sonnigem Wetter nutzten die Dresdner Tanzfreunde ein Angebot des Palais Sommer für eine Schnupperstunde „Lindy Hop“.

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Künstler beim Palais Sommer: Am Sonntag standen ihnen zwei Männer und zwei Frauen Modell, die das Bild "Frühstück im Freien" von Édouard Manets inszenierten.

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Die Organisatoren des Palais Sommers legen großen Wert darauf, nicht von Fördertöpfen abhängig zu sein. Die Gelder wurden in diesem Jahr über die Crowdfunding-Plattform Startnext eingetrieben. Ob dies auch im kommenden Jahr so gehandhabt werden soll, steht noch nicht fest. „Das nächste Jahr ist noch offen. Wir werden uns im Anschluss zusammensetzen und beraten, wie wir das Festival weiter entwickeln möchten“, sagt Polenz.

Hauke Heuer

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