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120 Jahre alte Hosen – Die Semperoper zeigt zum Tag der offenen Tür auch Kurioses

120 Jahre alte Hosen – Die Semperoper zeigt zum Tag der offenen Tür auch Kurioses

so manche Frau wäre glücklich, wenn ihr Lieblingsbeinkleid zwei Jahre unbeschadet übersteht. Zum Tag der offenen Tür der Semperoper am Sonntag wurden drei dieser Kleidungsstücke, denen die vergangene Zeit deutlich anzusehen ist, zusammen mit weiteren Schätzen aus den Depots und Archiven geholt und den rund 14.350 Besuchern zugänglich gemacht.

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Diese (Strumpf-) Hosen sind um die 120 Jahre alt.

Quelle: Franziska Schmieder

120 Jahre alte Hosen. Die besagten Hosen konnten im Archiv der Oper an der Straße Am Zwingerteich begutachtet werden. Gleich nebenan lockten die Werkstätten etliche Schaulustige an, die sich von geduldigen Mitarbeitern allerhand Requisiten erklären ließen. Sehr viel voller jedoch war es, wie auch in den Jahren zuvor, im Opernhaus selbst. Hunderte Menschen drängten sich in den Saal, nahmen auf der Empore Platz oder blickten vom Balkon in den strahlenden Sonntag.

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Diese Stoffen luden in der Färberei zum Anfassen und Fühlen ein.

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„Es ist ein einzigartiges Zusammentreffen. Wir waren erst in der Gemäldegalerie und haben uns die Madonnen angeschaut. Nun sind wir hier und es gefällt uns sehr gut", berichtete ein Ehepaar aus Berlin bei der Ruhepause in der Mittagssonne. Beide haben in den 70er Jahren in Dresden studiert. Ebenfalls zu Besuch und im Opernkeller fündig geworden: Frederic Lipinski aus Ulm zusammen mit Kathrin Göldner aus Dessau.

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Hinzu kommt auch das Kraszewski-Museum.

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Frederic Lipinski mit undefinierbarer Maske. Kathrin Göldner findet sie gut.

Quelle: Franziska Schmieder

Die zwei betrachteten und amüsierten sich über den Masken- und Requisitenfundus, den das Opernhaus im Keller ausgestellt hatte. Aufsetzten war erlaubt und so schlüpfte der junge Ulmer schnell mal in einen riesigen Kopf undefinierbarer Rasse. „Das ist ein richtiger Tag der offenen Tür, hier kann man so viel machen, zum Beispiel Ballettschuhe kaufen", freute sich Kathrin Göldner. „Dresden ist auch eine wunderschöne Stadt", ergänzte Frederic Lipinski, bevor sich die beiden zu weiteren Abenteuern in der Welt der Semperoper aufmachten.

Franziska Schmieder

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