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Zukunftskonzept 2025: Orosz sieht sich auf gutem Weg

Zukunftskonzept 2025: Orosz sieht sich auf gutem Weg

Europäische Kulturmetropole, Bildungshort und Magnet für Spitzenkräfte - die neun Ziele, die Helma Orosz Anfang 2010 formulierte, sind ehrgeizig. Im Stadtmuseum zog sie gestern eine Bilanz zum Zukunftskonzept "Ziele 2025".

Einiges ist schon auf den Weg gebracht, vieles muss noch bewältigt werden.

1. Europäische Kulturmetropole

Als positive Beispiele für die stete Weiterentwicklung im Kulturbereich nennt Orosz den Umbau des Kulturpalastes, die geplante Zusammenlegung von Operette und Theater Junge Generation im Kraftwerk Mitte sowie eine neue Stiftung für zeitgenössische Kunst. Bei den Anstrengungen zur Europäischen Kulturhauptstadt sieht Orosz Dresden auf einem guten Weg.

2. Attraktiver Wirtschaftsstandort

Der Mittelstand in Dresden sei breit aufgestellt und es gebe viele Kontaktpunkte zur Wissenschaft. "Die Zahl der Beschäftigten ist angestiegen und die Arbeitslosigkeit hat sich bei acht Prozent eingependelt", sagt Orosz. Spätestens 2016/17 soll auch die Bahnverbindung Berlin-Dresden auf 200 Kilometer pro Stunde ausgebaut sein. Der ÖPNV in der Elbestadt sei einer der besten in Deutschland.

3. Zukunftsstadt

Strom, Wasser und Gas sind in Dresden in kommunaler Hand, ein Vorteil gegenüber anderen Städten. Rund 60 Prozent der Stadtfläche sind grün, 7000 neue Bäume sollen gepflanzt werden. Die Stadt hat ein Klimaschutzkonzept bis 2030 und einen Verkehrsentwicklungsplan bis 2025 aufgestellt. Die Umweltzone konnte bislang verhindert werden.

4. Ort des Wissens und Könnens

Die Stadt habe die erfolgreiche Exzellenzinitiative der TU engagiert unterstützt, sagt Orosz. Sie habe nun aber auch die Verantwortung, Platz für Erweiterungen der Uni zu schaffen, wie aktuell an der Nöthnitzer Straße. Um dem zunehmenden Mangel an studentischen Wohnungen zu begegnen, laufen derzeit Gespräche mit Investoren.

5. Junge Stadt

Dresden war 2012 zum vierten Mal Geburtenhauptstadt, rund 6000 Neugeborene zählt die Stadt jährlich. Die Neugeborenenberatung nehmen etwa 80 Prozent der Familien in Anspruch. Man müsse auch städteplanerisch auf die Belange der Jungen - aber auch der Älteren - eingehen, sagt die OB. Bis Jahresende soll ein Wohnkonzept vorgestellt werden.

6. Hort des gebildeten Bürgertums

Ein Leben lang Zugang zur Bildung, das soll unter anderem die Dresdner Volkshochschule gewährleisten. Durch das neue Bildungsbüro konnte ein Bildungsbericht erarbeitet werden, auf dessen Grundlagen Defizite in den einzelnen Stadtteilen erkannt werden konnten. Positive Projekte seien auch die Kinder- und die Seniorenuni.

7. Sympathische Bürokratie

Transparenz in der Verwaltung versucht die Stadt durch ein Ratsinformationssystem und Übertragungen von Sitzungen im Internet zu befördern. Seit vorigem Jahr gibt es für Unternehmen für alle Behördenfragen einen festen Ansprechpartner. "Wer sich informieren will, kann viel mitkriegen", sagt Orosz.

8. Magnet für die Besten

Die Stadt brauche eine internationale Ausrichtung, sagt Orosz. Davon profitierten Gesellschaft und Kultur. Das neue Welcome-Center am Postplatz sei ein Beispiel für die Bemühungen um ausländische Fachkräfte.

9. Ort des Zusammenhalts

Dresden brauche eine engagierte Gesellschaft. Besonders lobenswert findet Orosz die Geschlossenheit der Dresdner am 13. Februar. Die Integration von Menschen mit Behinderungen müsse weitergeführt werden. Man habe bereits Investoren ins Boot geholt, um mehr barrierefreien Wohnraum zu ermöglichen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 08.10.2013

Philipp Nowotny

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