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Zastrow zum Spitzenkandidaten der FDP für Landtagswahl in Sachsen gewählt

Zastrow zum Spitzenkandidaten der FDP für Landtagswahl in Sachsen gewählt

Die sächsische FDP hat ihren Parteichef Holger Zastrow erwartungsgemäß zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl am 31. August gekürt. Der 45-Jährige erhielt am Samstag auf einem Parteitag in Löbau 90,2 Prozent der Stimmen.

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Sachsens FDP-Chef Holger Zastrow.

Quelle: dpa

222 Delegierte votierten für Zastrow, 21 dagegen, drei enthielten sich der Stimme.Im Vergleich zu vorangegangenen Kandidaten-Wahlen schnitt Zastrow damit schlechter ab. Zuvor hatte er Ergebnisse von mehr als 96 Prozent erreicht.

Auf den Listenplätzen für die diesjährige Wahl folgen Generalsekretär Torsten Herbst (89,0), Wirtschaftsminister Sven Morlok (69,2) und die Landtagsabgeordnete Anja Jonas (62,6).Zu Beginn des Parteitages schwor Zastrow die rund 250 Delegierten auf einen harten Wahlkampf ein. „Vor uns liegt eine Herkulesaufgabe.“ Von seiner Partei verlangte er „Opferbereitschaft“. Die Landtagswahlen im Freistaat am 31. August hätten eine historische Dimension.

„Das ist eine Wahl, auf die die ganze Bundesrepublik schaut“, sagte Zastrow: „Hier bei uns wird entschieden, ob die FDP die politische Wende bereits im kommenden Sommer schafft. Hier werden wir sehen, ob die FDP wieder in der Lage ist, Wahlen zu gewinnen.“In Sachsen werde auch entschieden, ob schwarz-gelbe Koalitionen in Deutschland überhaupt noch eine Zukunft haben, betonte Zastrow. „Wir sind hier die allerletzte schwarz-gelbe Bastion in der gesamten Republik.“ Von Sachsen werde auch abhängen, ob die FDP bei den Landtagswahlen in Thüringen und Brandenburg Rückenwind erhält.

Zastrow appellierte auch an das Selbstbewusstsein der Liberalen. „Wir sind eine fitte Partei. Wir haben uns seit 14 Jahren gut entwickelt. Und wir sind Ossis“, sagte der gebürtige Dresdner unter den Beifall der Delegierten. Man kenne diese angeblich ausweglose Situation. Die Sachsen-FDP befinde sich „permanent im Existenzkampf“.Die Sachsen-FDP war nach zehn Jahren außerparlamentarischer Opposition 2004 wieder in den Landtag eingezogen.

2009 gelangt mit 10,0 Prozent der Stimmen das bis dato beste Ergebnis. In manchen Umfragen schafft die FDP derzeit nicht die Fünf-Prozent-Hürde.Zastrow fechten solche Zahlen nicht an. Er verkündete am Samstag das Ziel, die SPD hinter sich zu lassen. Die Sozialdemokraten sind in Sachsen schwach und kamen bei der Landtagswahl 2009 auf 10,4 Prozent. Die FDP hat aktuell in Sachsen rund 2200 Mitglieder und stellt 14 Abgeordnete im Landtag.

dpa

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