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Zankapfel Dixi-Klo: Dresdner CDU wirft SPD Planung bei Protestcamp vor

Zankapfel Dixi-Klo: Dresdner CDU wirft SPD Planung bei Protestcamp vor

Rund einen Monat nach dem umstrittenen Flüchtlingscamp vor der Dresdner Semperoper beschuldigt die CDU-Fraktion die SPD das Camp geplant und finanziert zu haben.

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Dr. Georg-Böhme-Korn, Stadtrat CDU

Quelle: PR

Insbesondere die angemieteten Dixi-Toiletten liefern der CDU einen Anhaltspunkt. Christian Avenarius, Dresdner SPD-Vorsitzender, bezeichnet den CDU-Vorwurf hingegen als kompletten Blödsinn.  

Georg Böhme-Korn, stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion, hatte mit einer Anfrage bei der Stadtverwaltung um Aufklärung gesucht. Dirk Hilbert, Erster Bürgermeister, antwortete als Interims-OB mit Hinblick auf die Mobiltoiletten: „Ansprechpartner des Mieters (Anm. d. Red.: Dresden für alle) sei eine namentlich benannte natürliche Person der SPD-Geschäftsstelle Dresden-Mitte. Die Mietdauer sei ursprünglich bis zum Morgen des 2. März geplant gewesen. Dann sei für den Morgen des 2. März 2015 eine Zwischenleerung beantragt und ausgeführt worden.“ 

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Am Dienstagvormittag wurde das umstrittene Flüchtlings-Camp auf dem Theaterplatz geräumt.

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Die CDU-Fraktion fühlt sich bestätigt, Böhme-Korn sagte: „Damit ist klar geworden: Die SPD fungierte als Mieter der Toiletten und plante bereits im Vorfeld die sogenannte ‚spontane Besetzung’ des Theaterplatzes.“ Solche Aktionen trieben die Spaltung der Bevölkerung voran und ehrlich gemeinte Werbung für Weltoffenheit sehe laut Böhme-Korn anders aus.  

Avenarius bestätigt die Unterstützung des Bündnis „Dresden für alle“, nicht jedoch für das Camp. „Die Forderungen dieser Gruppierung waren viel zu allgemein und im Hinblick auf die besondere Dresdner Situation sogar kontraproduktiv“, teilte Avenarius auf Anfrage mit. Seinen Erkenntnissen nach habe niemand im Vorstand der Dresdner SPD Kenntnis von dem Aufbau des Camps gehabt. Avenarius teile sogar Böhme-Korns Einschätzung, das Camp sei geplant gewesen. Weil Böhme-Körn jedoch keine Namen nennt, falle Avenarius nur ein Vergleich ein: „Der größte Lump im ganzen Land, ist und bleibt der Denunziant.“ Den Vorwurf der Planung bezeichnet er als Blödsinn. 

Im CDU-Schreiben verurteilt Geschäftsführer Andreas Rensch das damalige Zeltlager: „Diese Aktion hat dem Image unserer Stadt mehr Schaden zugefügt, als so manch andere Aktivität der letzten Monate.“ Ober er damit die Pegida-Märsche meint, die Dresden international in Verruf brachten, bleibt offen.  

Die Beteiligten des Camps sind seit Tagen nicht zu erreichen. Das Pressehandy ist ausgeschaltet.

dbr

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