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Wissenschaftsministerin Stange als OB-Kandidatin vorgestellt

Wissenschaftsministerin Stange als OB-Kandidatin vorgestellt

Die Wählervereinigung „Gemeinsam für Dresden“ hat am Mittwoch die sächsische Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange als Kandidatin für die Oberbürgermeisterwahl am 7. Juni vorgestellt.

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Eva-Maria Stange (Archivbild 2014)

Quelle: Stephan Lohse

Die SPD-Politikerin tritt damit gegen Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) und Innenminister Markus Ulbig (CDU) an.

"Ich fühle mich sehr geehrt durch den Vorschlag aus der Mitte der Dresdner Bürgerschaft. Ich werde die Herausforderung annehmen und möchte gemeinsam mit Dresdens Bürgerinnen und Bürgern die Zukunft unserer Heimatstadt gestalten, sofern die Wähler und Wählerinnen das am 7. Juni so entscheiden“, teilte Stange mit.

Sie betonte ihre Bereitschaft, mit den Demonstranten der Pegida-Bewegung in der Stadt sprechen zu wollen. „Wenn es aber zu rassistischen oder ausländerfeindlichen Äußerungen kommt, die andere Menschen ausschließt, werde ich deutliche Worte finden“, sagte die 57-Jährige. Sie sei bisher zweimal bei deren Märschen mitgelaufen. Was sie dort gehört habe, sei ihr „zu diffus“. „Da weiß ich im Augenblick nicht, was erwarten die Menschen von mir.“ Gespräche mit den Pegida-Anführern lehne sie zur Zeit ab. Dresden müsse sich weltoffen zeigen, sagte Stange.

„Die SPD-Fraktion begrüßt und unterstützt die Kandidatur von Dr. Eva-Maria Stange. Gemeinsam mit dem Stadtrat wird Frau Dr. Stange als Oberbürgermeisterin Dresden voranbringen. Die Kooperation der SPD-Fraktion mit Linken und Grünen wird dabei Stabilität und Kontinuität gewährleisten", teilte SPD-Fraktionschef Peter Lames mit.

„Unser Ziel war es, eine geeignete Person zu finden, die einerseits den schwierigen Anforderungen des Amtes gewachsen ist und andererseits geeignet ist, dies überparteilich auszuüben“, so Karl-Siegbert Rehberg, Initiator der Wählerinitiative. „Frau Stange ist dafür genau die richtige Frau. Von ihr ist ein neuer Politik- und Kommunikationsstil zu erwarten, der wichtigste Voraussetzung für eine neue politische Kultur in Dresden ist.“

Neben dem Soziologen Rehberg sind der Student Eric Hattke als Privatperson, der ehemaligen Rektor der Evangelischen Hochschule für Sozialarbeit, Ralf Evers, sowie die Künstlerin Johanna Roggan und der früheren Dresdner Umweltbürgermeister Klaus Gaber Erstunterzeichner der Wählerinitiative.

„Die rot-grün-rote Stadtratsmehrheit wollte unbedingt eine gemeinsame Kandidatin, die überparteilich auftritt." Deshalb sei auch die Wählervereinigung gegründet worden. „Das erinnert ein wenig an das Modell ‚Roßberg‘ im Jahr 2001", hatte der Grünen-Kreisvorsitzender Michael Schmelich schon am Dienstag bestätigt.

Dresden wählt am 7. Juni einen Nachfolger von Helma Orosz (CDU). Sollte im ersten Wahlgang kein Kandidat die absolute Mehrheit der Stimmen auf sich vereinen, ist für den 5. Juli ein zweiter Wahlgang geplant.

tbh / dpa

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