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Windräder in Dresden: „Als FDP werden wir diese geplante Zerstörung der Natur verhindern"

Windräder in Dresden: „Als FDP werden wir diese geplante Zerstörung der Natur verhindern"

Die Dresdner FDP lehnt den Bau von Windkraftanlagen im Dresdner Stadtgebiet ab. „Das würde die Lebensqualität der Bürger in den ländlich geprägten Ortschaften und in vielen an Dresden angrenzenden Gemeinden nachhaltig beschädigen“, kommentierte Stadtratsfraktionsvorsitzender Holger Zastrow einen DNN-Bericht vom Mittwoch, in dem Grünen-Stadtrat Wolfgang Daniels von 25 möglichen Standorten für Windkraftanlagen im Stadtgebiet gesprochen hatte.

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In Dresden streiten Politiker von FDP und Grünen über das Aufstellen von Windrädern.

Quelle: dpa
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Der Grünen-Stadtrat widersprach ausdrücklich dem parlamentarischen Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium Jan Mücke (FDP), der Windräder im Großraum Dresden kategorisch ausgeschlossen hatte. (Symbolbild)

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Es grenze schon an Frevel, wenn die Grünen riesige Windkraftanlagen inmitten von Erholungs- und Naturschutzgebieten wie der Dresdner Heide aufstellen wollten, so Zastrow. „Als FDP werden wir diese geplante Zerstörung der Natur mit allen Mitteln verhindern.“ Auch der parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Jan Mücke (FDP), bekräftigte am Mittwoch seine ablehnende Haltung gegenüber Windkraftanlagen auf Dresdner Territorium. Die CDU-Stadtratsfraktion steht Windkraftanlagen ebenso kritisch gegenüber, wie ihr umweltpolitischer Sprecher Helfried Reuther erklärte.

Das Dresdner Territorium bietet Potenzialflächen für 25 Einzelstandorte von Windkraftanlagen. Das betrifft die Dresdner Heide ebenso wie den Rossendorfer Wald im Schönfelder Hochland, Flächen an der Autobahn 17 in der Nähe der Südhöhe, Gebiete am Autobahndreieck West und am Pumpspeicherwerk in Oberwartha. Das erklärte Wolfgang Daniels, energiepolitischer Sprecher der Stadtratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, gegenüber den DNN.

Der Regionalplan lasse zwar gegenwärtig noch keine Windkraftanlagen auf Dresdner Territorium zu. Im Zuge der Debatte über das Energie- und Klimaschutzkonzept für die Landeshauptstadt müsste aber auch das Thema Windkraft angesprochen werden. „Es ist der billigste Energieträger“, so Daniels. Der Grünen-Stadtrat widersprach ausdrücklich dem parlamentarischen Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium Jan Mücke (FDP), der Windräder im Großraum Dresden kategorisch ausgeschlossen hatte, da sie das Radarsystem des Deutschen Wetterdienstes gefährden würden.

tbh

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