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Weiterer Naziaufmarsch am 17. Juni vor dem Haus der Presse in Dresden geplant

Weiterer Naziaufmarsch am 17. Juni vor dem Haus der Presse in Dresden geplant

Nach dem Aufmarsch von rund 400 Neonazis am vergangenen Samstag in Dresden zieht das Dresdner Forum gegen Rechts ein überwiegend positives Fazit. Frank Neumann, Sprecher des Bündnisses, betonte, dass die Platzbesetzungen an Alexander-Puschkin-Platz und anderen Stellen zu einer Verlegung der geplanten Naziroute geführt hätten.

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Gut 400 Neonazis hatten in Dresden versammelt.

Quelle: Hauke Heuer

Die Polizei habe in Absprache mit dem Ordnungsamt die Route stadtauswärts zum Bahnhof Trachau umgeleitet. „In Dresden ist es für die Nazis nicht mehr möglich, einen Großaufmarsch geplant durchzuführen. Das ist vor allem unserer konsequenten und spektrenübergreifenden Arbeit zu verdanken“, so Neumann.

Handlungsbedarf sieht das Dresdner Forum gegen Rechts dennoch. Zwar habe die Oberbürgermeisterin Helma Orosz vorab zum Protest aufgerufen, die genauen Orte habe die Stadt jedoch nicht kommuniziert. „Die Stadtpolitik ist unserer Meinung nach zu unkommunikativ“, sagte Neumann. Zwar habe sich ein breites Bündnis gegen die Neonazis gestellt, aber man könne nicht nur von Dresdnern sprechen. „Wir haben bundesweit aufgerufen. Rund 600 Menschen sind aus anderen Städten angereist.“ Insgesamt engagierten sich nur wenige Leute sehr stark, ordnete das Bündnis ein. Die Dresdner seien mitunter etwas zu bequem, wenn es heißt, ein Zeichen gegen Rechts zu setzen.

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Rund 400 Neonazis marschierten am Sonnabend von der Barbarastraße zum Haltepunkt "Dresden-Trachau".

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Hunderte Gegendemonstranten stellten sich den Neonazis am Sonnabend entgegen.

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Bereits am 17. Juni haben Neonazis erneut eine Kundgebung in Dresden angekündigt. Vor dem Haus der Presse wollen sie ein Zeichen gegen „Medienwillkür“ setzen, so die Ankündung. Laut Ordnungsamt der Stadt Dresden sind hierfür 30 bis 60 Teilnehmer auf Seiten der Nazis angekündigt. Der Studentenrat der TU Dresden hat bereits einen Aufzug mit Kundgebungen angezeigt, bei dem die Teilnehmer ein Zeichen gegen Rassismus und Nazipropaganda setzen wollen.

dbr

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