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Wahlprüfstein 4: Was muss Dresden tun, um seinen Status als Wissenschaftscluster zu halten oder auszubauen?

Wahlprüfstein 4: Was muss Dresden tun, um seinen Status als Wissenschaftscluster zu halten oder auszubauen?

Dresden muss ein attraktives, familienfreundliches Lebensumfeld schaffen, um im Wettbewerb um internationale Spitzenwissenschaftler erfolgreich sein zu können – unser Welcome-Center ist dabei ein guter Anfang.

CDU:

Die Stadt sollte ein guter Partner für Forschungsinstitute mit Zukunftstechnologien sein und ein gründer- und entwicklungsfreundliches Umfeld für Start-Ups und Ausgründungen fördern. Auch die bauliche Weiterentwicklung der TU ist z. B. mit der Gestaltung des städtebaulichen Rahmenplanes zu unterstützen, das Arbeitsumfeld der Institute könnte u.a. durch bessere Verkehrsanbindung verbessert werden.

SPD:

Dresden verfügt mit der Exzellenz-Uni und zahlreichen weiteren Einrichtungen über hervorragende Voraussetzungen im internationen Standortwettbewerb. „Silicon Saxony“ spielt schon jetzt weltweit in der ersten Liga. Weitere starke Netzwerke in den Bereichen Biotechnologie, Neue Werkstoffe sowie Life Sciences sind auszubauen. Darüber hinaus müssen der Wissenstransfer noch stärker gefördert und die Rahmenbedingungen für Start-Up-Unternehmen verbessert werden, damit aus Innovationen marktfähige Produkte entstehen. Das erfordert ein Konzept für den Einsatz europäischer Fördermittel, so wie es der Stadtrat auf SPD-Antrag in Auftrag gegeben hat.

Linke:

Für die Zusammenarbeit zwischen Dresdens Wirtschaft und den hier ansässigen Forschungseinrichtungen möchten wir eine Vernetzungsstelle einrichten. Unser Ziel besteht darin, dass die innovativen Ergebnisse der Forschung hier am Wirtschaftsstandort Dresden in Produkte umgesetzt werden. Weiterhin wollen wir einen Preis für herausragende Studienabschlussarbeiten ausloben, die sich mit Themen der sozialen, baulichen oder verkehrlichen Stadtentwicklung beschäftigen und deren Ergebnisse für die Stadt von Bedeutung sind. Die Vergabe von Aufträgen soll an die Gewährleistung von Mindestlöhnen gekoppelt werden.

Grüne:

Forschung braucht einerseits ein Wissenschaftsumfeld, das hochprofessionell, unbürokratisch und innovativ ist. Da ist der Freistaat in der Pflicht. Die Stadt hat die vorrangige Aufgabe, für die an der Uni tätigen Mitarbeitern und Studierenden Rahmenbedingungen für einen attraktiven Wissenschaftsstandort zu schaffen und zu erhalten. Dazu gehört ein funktionierendes Verkehrssystem mit verbesserten Radwegen, ein gutes Wohnungsangebot, attraktive Bildungseinrichtungen ebenso wie ein vielfältiges Kulturangebot. Die Anliegen der Uni müssen aber auch immer wieder mit den Interessen der Einwohner, vor allem der Anwohner, in Einklang gebracht werden.

FDP:

Neben dem Wissenschaftsstandort Ost und den damit verbunden Flächen für Forschungseinrichtungen geht es hierbei vor allem um die Erweiterung des Campus der Technischen Universität. Der Freistaat wird in den kommenden Jahren stark in Dresdens Hochschulen investieren. Die Stadt muss dafür die notwendigen Flächen bereitstellen. Darüber hinaus müssen bei Neuansiedlungen von Forschungseinrichtungen auch immer mögliche Erweiterungen mit bedacht werden.

Bündnis Freie Bürger:

Spitzenforschung bedeutet Innovation und produziert neue Produkte. Diese Produkte müssen hergestellt werden. Hier muss das Amt für Wirtschaftsförderung unterstützend eingreifen, zum Beispiel Beratung bei Gründungen, bei Fördermitteleinwerbung, bei Grundstücksfragen und so weiter. Mit dem Gründungs- und Technologie-Zentrum hat die Stadt bereits ein wichtiges Instrument, wo Partner von Wissenschaft, Kommune und Wirtschaft eng zusammenarbeiten. Ausgründungen aus den Forschungsinstituten sollten in Zukunft gemeinsam mit anderen Partnern, zum Beispiel der Ostsächsischen Sparkasse, noch stärker gefördert und begleitet werden.

AfD:

Dresden ist mit seinen kulturellen Angeboten und seiner Umgebung eine hochattraktive Stadt, was sich auch am immer weiter wachsenden Interesse ausländischer Studierender und Wissenschaftler zeigt. Die Stadt kann die Hochschulen bei der unkomplizierten Ausweisung von Bauland für Erweiterungen der Hochschule oder Wohnheime unterstützen.

Piraten:

Um für Forschende aus der ganzen Welt attraktiv zu sein, muss die Stadt Dresden neue Akzente in Weltoffenheit und kultureller Vielfalt setzen. Spitzenforschung geht nur mit internationaler Vernetzung und einer wirklich offenen Stadt. Bei der Erschließung neuer Forschungsstandorte muss es gelingen, die einzelnen Forschungsstandorte besser zu verbinden – sei es räumlich, durch leistungsstarke ÖPNV-Angebote oder Rad- und Fußwege. Forschende aus aller Welt sollen sich in Dresden also genauso wohl fühlen wie alle Dresdner.

DNN

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