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Wahlprüfstein 3: Welche Schwerpunkte soll Dresden bei der Wirtschaftsförderung setzen?

Wahlprüfstein 3: Welche Schwerpunkte soll Dresden bei der Wirtschaftsförderung setzen?

Dresden sollte insbesondere den Dresdner Mittelstand und das Handwerk, Rückgrat für Arbeit und Beschäftigung, unterstützen. Unternehmenserweiterungen und Industrieansiedlungen müssen durch Ausweisung von Gewerbestandorten und Gewerbeflächenmanagement gefördert werden.

CDU:

Eine Verbesserung der Anbindung von Bahn- und Luftverkehr steigert die Attraktivität Dresdens als Wirtschafts- und Tourismusstandort. In diesem Zusammenhang sollte das Marketingbudget der Dresden Marketing GmbH erweitert werden. Die Zusammenarbeit mit der Wissenschaftslandschaft ist zu fördern, um Unternehmensgründungen zu erleichtern.

SPD:

Dresden muss zuallererst seine Stärken als Kunst- und Kulturstadt, als Stadt der Bildung und Wissenschaft, als Stadt im europäischen Kontext ausbauen. Das ist für die Attraktivität, aber auch für die wirtschaftliche Entwicklung Dresdens von großer Bedeutung. Im engeren Sinne der Wirtschaftsförderung müssen vor allem die mittelständischen Unternehmen gefördert werden. Ziel ist es, durch bessere Netzwerkbildung und Unterstützung mit dafür zu sorgen, dass aus „Kleinen“ mehr „Große“ werden. Dass dabei die Verwaltung meint, die Amtsleitung des Wirtschaftsförderungsamtes nicht besetzen zu müssen, ist töricht.

Linke:

Ziel der Linken ist, dass Dresden die Förderung von Gewerbe- und Gründerzentren für kleine und mittelständische Unternehmen fortsetzt. Zudem wollen wir für die Kultur- und Kreativwirtschaft ein Förderprogramm auflegen. Ungenutzte Immobilien, die sich im Eigentum der Stadt oder deren Tochtergesellschaften befinden, sollen verstärkt zur preiswerten Zwischennutzung an die Kultur- und Kreativwirtschaft, aber auch an bildende KünstlerInnen vermietet werden. Weiterhin soll Dresden einen regionalen Beitrag zur Energiewende leisten und etwa die Dächer öffentlicher Gebäude mit Solartechnik ausstatten.

Grüne:

Dresden schöpft seine Potenziale als Standort einer Exzellenz-Universität noch nicht aus. Wirtschaftliche Ausgründungen (Spin-Offs) finden noch zu zaghaft statt. Das muss ein Schwerpunkt der Wirtschaftsförderung in Kooperation mit dem Freistaat und TU werden. Darüber hinaus werden die enormen Potenziale, die Dresdens Kulturwirtschaft bietet, noch sträflich vernachlässigt. Das Rathaus muss umdenken und die Kreativwirtschaft gezielt fördern. Handwerk, mittelständische Industrie und inhabergeführter Einzelhandel sind wichtiger als hochsubventionierte Ansiedlungen von Leuchttürmen. Mit der Ansiedlung zusätzlicher Einkaufszentren muss Schluss sein.

FDP:

Neben dem Tourismus ist aus unserer Sicht vor allem der Hochschulstandort Dresden ein Garant für eine positive wirtschaftliche Entwicklung. Dabei hat vor allem die Entwicklung des Wissenschaftsstandortes Ost und der damit verbundenen Gewerbeflächen eine entscheidende Bedeutung. Zudem gilt es, Wirtschaft und Forschungseinrichtungen noch stärker zu vernetzen sowie Ausgründungen aus dem Hochschulbereich zu fördern. Hier muss die Wirtschaftsförderung in den kommenden Jahren Impulse und Förderung geben.

Bündnis Freie Bürger:

Beim Einfrieren des Hebesatzes für die Gewerbesteuer eine intensive Ansiedlungs- und Gründungsinitiative starten: Gewerbegebiete erschließen, Grundstücke günstig zur Verfügung stellen, bürokratische Hürden abbauen und zwar prioritär für Unternehmen, die

a) tarifrechtlich entlohnen

b) arbeitskräfteintensiv sind

c) sich als „Mutter“-Unternehmen in Dresden ansiedeln, das heißt, Steuern vor Ort bezahlen. Des weiteren wollen wir die Universität, die Max-Planck-, Fraunhofer- und Helmholtz- wie Leibniz-Institute unterstützen. Sie sind mit die größten Arbeitgeber in der Stadt!

AfD:

Leider beschränkt sich die derzeitige Wirtschaftsförderung der Stadt Dresden weitgehend auf Großkonzerne und teure, aber nutzlose Werbekampagnen in der ganzen Welt. Die AfD will die kommunale Wirtschaftsförderung mehr auf den Mittelstand ausrichten. Auch Existenzgründungen, gerade aus dem Umfeld der Universität und der Hochschulen, sollen verstärkt gefördert werden. Insgesamt will sich die AfD für ein investorenfreundliches Klima innerhalb der Stadtverwaltung stark machen.

Piraten:

Die Ansiedlung neuer Industrie- und Gewerbezweige ist aufwendig und jenseits der Schaffung von Rahmenbedingungen auch nicht Aufgabe der Stadt. Die kleinteilige Förderung von Firmen in bestimmten Bereichen wie der Kreativwirtschaft bietet jedoch gute Möglichkeit, den Standort Dresden attraktiver zu machen. Um aber gerade kleine Unternehmen zu unterstützen, setzen sich die Piraten für Co-Working- und Makerspaces ein, die als Ideenschmieden viele Wirtschaftszweige und vor allem Existenzgründer an einem Raum zusammenbringen. Wirtschaftsförderung ist Innovationsförderung.

DNN

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