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Wahlkreis 4 - Der grüne Norden von Dresden

Wahlkreis 4 - Der grüne Norden von Dresden

Die Dresdner Heide ist wohl eines der beliebtesten Ausflugsziele im Kommunalwahlkreis 4 und das größte Naherholungsgebiet, das die Stadt Dresden zu bieten hat.

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Das Festspielhaus Hellerau ist das Herzstück der Gartenstadt, die sich derzeit um das Weltkulturerbe bewirbt. Unterstützung erhält der Stadtteil dabei von vielen Politikern.

Quelle: Jürgen M. Schulter

Ob zum Spazierengehen, Pilze sammeln, Fahrradfahren oder einfach nur zum Entspannen: Das 6133 Hektar große Waldgebiet im Norden der Landeshauptstadt bietet den Dresdnern viele Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung. Wem die Dresdner Heide aber nicht genügend Erholung bietet, kann direkt vom Flughafen International in Destinationen auf der ganzen Welt reisen – ob nun London, Barcelona oder Mallorca. Seit April ist zudem ein Direktflug in Dresdens Partnerstadt St. Petersburg möglich.

Das Zusammenleben der Menschen im Dresdner Norden ist gekennzeichnet von bürgerlichem Engagement in Vereinen unterschiedlichster Art: So bewirkten Bürger den Erhalt der Waldschänke Hellerau – ein traditionsreiches Haus, das um 1890 als erstes Gebäude auf dem Gebiet der jetzigen Gartenstadt Hellerau errichtet wurde und nun als Bürgerzentrum den Einwohnern zur Verfügung steht. Auch für die Kirchgemeinde Klotzsche setzten sich die Einwohner in den vergangenen Wochen ein, sammelten mit Spenden und Darlehen knapp 550 000 Euro für ein neues Gemeindezentrum, das in der ehemaligen Post entstehen soll.

Ein sehr deutlicher Trend – vor allem im Stadtteil Klotzsche – ist die zunehmende Verdichtung. Durch die wirtschaftliche Entwicklung ist in den vergangenen Jahren die Nachfrage nach Wohnraum und Bauland deutlich gestiegen. Zwei Großbauprojekte starteten deshalb allein in diesem Jahr: Zum einen der Bau des Gesundheitszentrums Klotzsche und zum anderen die Bebauung des rund ein Hektar großen Areals an der Traubelstraße, wo 16 Einfamilienhäuser entstehen sollen.

Doch natürlich gibt es auch im Kommunalkreis 4 so einige Probleme: So ärgert der schlechte Zustand vieler Fußwege vor allem die Einwohner in Hellerau und Klotzsche, wie eine Umfrage der DNN jüngst ergab: „Vor allem die Gehwege in den kleinen Nebenstraßen sind katastrophal und überhaupt nicht behindertengerecht. Junge Mütter und Rollstuhlfahrer bekommen hier arge Problem“, so der Anwohner Dieter Scheller. Auch die Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr sei gerade in Hellerau nicht ausreichend.

Zentralen Themen, denen sich der nächste Stadtrat wohl neben den schlechten Straßen und Gehwegen (beispielsweise Sanierung der Boltenhagener Straße zwischen Königsbrücker Straße und Grünem Weg) ebenfalls widmen muss, sind die Erweiterung und Sanierung der 82. Mittelschule sowie der Erhalt der Schwimmhalle Klotzsche.

Nadine Steinmann

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