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Votum im Dresdner Stadtrat: Alte Feuerwache an der Katharinenstraße wird nicht verkauft

Votum im Dresdner Stadtrat: Alte Feuerwache an der Katharinenstraße wird nicht verkauft

Mit einer überwältigenden Mehrheit von 67 Ja-Stimmen und nur zwei Enthaltungen hat der Dresdner Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung dafür votiert, dass die Alte Feuerwache in der Katharinenstraße 9 nicht verkauft, sondern an Künstler und Kreative verpachtet wird.

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Die Alte Feuerwache in der Katharinenstraße soll ein Zentrum der Kreativwirtschaft werden. Das hat jetzt der Stadtrat entschieden.

Quelle: Dietrich Flechtner

Auf diese Weise soll auf die durch die gestiegenen Mieten verursachte Raumnot der Kreativwirtschaft reagiert werden. Ursprünglich hatte vor allem die CDU nicht viel von dem Antrag von Bündnis 90/Die Grünen gehalten, weil man in der Fraktion der Meinung war, dass das Gebäude ohnehin nicht verkauft werden soll. Diesen Stand der Dinge verkündete Stadtrat Stefan Zinkler noch am Mittwoch im Vorfeld der Stadtratssitzung. Sein Kollege Sebastian Kieslich weist darauf hin, dass sich in der Zwischenzeit etwas getan habe. "Wir haben erst am Donnerstag die Information bekommen, dass ein Verkauf im Raum steht", so Kieslich. Da auch die CDU die Kreativwirtschaft in Dresden fördern möchte, konnte sie sich schließlich auch mit dem Antrag der Grünen anfreunden. Allerdings kam dieser nicht eins zu eins zum Tragen.

Während die Grünen für eine Vermietung und Verpachtung plädierten und die CDU festschreiben wollte, dass es nur einen Betreiber geben darf, kam am Ende gemeinsam mit der FDP und der Bürgerfraktion ein interfraktioneller Antrag zustande, der nur noch die Verpachtung zulässt und der fordert, dass der Ausschreibungstext für das Objekt dem Kultur- und dem Wirtschaftsförderungsausschuss vorgelegt werden muss. Die Zahl der Betreiber wurde offen gelassen. "Mit diesem Beschluss ist uns ein großer Erfolg gegen die Blockade des Liegenschaftsamtes gelungen. Ich hoffe, dass es schnell eine Ausschreibung für die Räume geben wird", sagte Grünen-Stadtrat Torsten Schulze.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 02.04.2014

Hönigschmid, Stephan

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