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Vorerst kein Thermalbad in der Dresdner Neustadt

Vorerst kein Thermalbad in der Dresdner Neustadt

Die Dresdner Neustadt bekommt vorerst kein Thermalbad an der Staufenbergallee hinter der Landesdirektion. Allerdings besteht durchaus eine Chance, dass sich die Kiezbevölkerung in einigen Jahre in warmer Salzsole wälzen kann, auch wenn die Pläne noch wenig konkret sind.

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Bis sich die Dresdner Neustadt in einem Thermalbad die Fluten werfen können, werden noch viele Jahre vergehen.

Quelle: dpa

Am Montag wurde im Neustädter Ortsbeirat vorerst eine geplante Änderung des Flächennutzungsplanes vorgestellt. Die Stadt will die Fläche zwischen der Landesdirektion und der Offizierschule des Heeres, die derzeit als gewerblich ausgeschrieben ist, als Sonderfläche umschreiben lassen. Der Grund: Mittelfristig soll auf dem Privatgelände ein Thermalbad entstehen.

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Ob das geplande Thermalbad jemals von den Investoren gebaut wird, steht offen.

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„Nach Aussage der Stadt gab es seitens des ursprünglichen Besitzers, der mittlerweile verstorben ist, schon länger Pläne, an dieser Stelle ein Bad zu errichten. Nun wollen die Erben investieren“, sagt SPD Ortsbeirätin Johanna Thoelke, die bei der Vorstellung der Planänderung dabei war.

Auch Ortsamtsleiter André Barth bestätigt das Vorhaben, rät aber dazu den Ball flach zu halten. „In der Tat gibt es seit vielen Jahren die Idee ein Thermalbad im Norden der Neustadt zu errichten. Konkrete Pläne sind mir allerdings nicht bekannt“, sagt Barth. Nun müsse erst einmal der Flächennutzungsplan geändert werden. Da der Ortsbeirat die Entscheidung vertagt hat, könne die Vorlage erst im September an den Stadtrat weitergereicht werden, der anschließend abermals eine Entscheidung über die geänderte Flächennutzung treffen müsse, so Barth.

Laut Aussage der Stadtverwaltung ist in dem bereits 1999 durch den Ausschuss für Stadtentwicklung und Bau gebilligten Rahmenplan Nr. 720, Dresden-Albertstadt, Teilgebiet Jägerpark eine Fläche für ein Thermalbad enthalten. Wie die Stadt mitteilt, zielt die aktuellen Vorstellungen des Eigentümers auf ein Thermalbad mit angeschlossenem Hotel und Einrichtungen für medizinische Anwendungen ab. Auch Wohnungen sollen gebaut werden.

Hauke Heuer /JV

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