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Vor Stadtratssitzung: Mehrheit für neues Asylbewerberheim in Dresden-Klotzsche zeichnet sich ab

Vor Stadtratssitzung: Mehrheit für neues Asylbewerberheim in Dresden-Klotzsche zeichnet sich ab

Trotz großer Bedenken unter Gewerbetreibenden und Anwohnern wird die ehemalige Außenstelle des Gymnasiums Klotzsche im Gewerbepark An der Wetterwarte zu einem Asylbewerberheim umgebaut.

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Im Dresdner Stadtrat zeichnet sich eine Mehrheit für den Bau eines Asylbewerberheims in Dresden-Klotzsche ab. (Archiv)

Quelle: DNNOnline

Auf der Sitzung des Stadtrates zeichnet sich eine breite Mehrheit für die Pläne der Verwaltung ab, die das Schulgebäude mit 450.000 Euro bis zum nächsten Jahr zu einem Wohnheim für Flüchtlinge umbauen will.

„Wir halten diesen Standort nicht für ideal“, sagte gestern Angela Malberg von der CDU-Fraktion. „Aber wir können die Augen nicht vor den Tatsachen verschließen: Wir brauchen die Plätze dringend.“ Der Verwaltung bescheinigte die Stadträtin eine sorgfältige Arbeit. Die Stadt habe nichts unversucht gelassen, um geeignete Standorte für Asylbewerberheime zu finden. „Wir müssen diese Einrichtungen über die ganze Stadt verteilen. Da ist Klotzsche jetzt einfach mal dran.“ Wegen der stetig steigenden Zahlen an Flüchtlingen, die Dresden aufnehmen muss, sei es aber an der Zeit, die Richtlinien für den Bau von Asylbewerberheimen zu überprüfen, erklärte CDU-Fraktionsvorsitzender Georg Böhme-Korn.

„Es gibt zu viele Ausschlusskriterien für mögliche Standorte.“ Deshalb müsse geprüft werden, wie bauplanungsrechtliche Hindernisse bei von der Stadt untersuchten Alternativobjekten ausgeräumt werden könnten. Gleichzeitig solle die Stadt erneut den Betrieb eines Asylbewerberheimes mit bis zu 100 Plätzen ausschreiben. „Wir müssen diese Menschen aufnehmen. Wenn wir keine Plätze in Heimen haben, kommen sie in Hotels unter.

Das wird dann richtig teuer“, so der Fraktionsvorsitzende. Auch die SPD-Fraktion und die Bürgerfraktion kündigten gestern an, den Plänen der Stadt zuzustimmen. SPD-Stadtrat Richard Kaniewski erklärte, dass seine Fraktion prinzipiell für eine dezentrale Unterbringung von Asylbewerbern in Wohnungen eintrete. „Aber das hilft jetzt in einer Notsituation nicht weiter. Deshalb übernehmen wir Verantwortung und stimmen zu.“ Die Ortsbeiräte von Klotzsche und Weixdorf hatten nach hitzigen Debatten gegen das Asylbewerberheim votiert (DNN berichteten) und vor allem Sicherheitsbedenken ins Feld geführt. Das ehemalige Schulgebäude sei außerdem nicht für die Unterbringung von Menschen geeignet, hieß es.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 21.03.2013

Thomas Baumann-Hartwig

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