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Villenabriss in Dresden-Striesen - Grüne prüfen Genehmigungen

Villenabriss in Dresden-Striesen - Grüne prüfen Genehmigungen

Die Grünen wollen das Thema Abriss historischer Villen in Dresden nicht ad acta legen und haben jetzt eine Anfrage an die Stadtverwaltung gestellt. In dieser fordern sie Aufklärung über den jüngst erfolgten Abriss der Villa Loschwitzer Straße 22 in Blasewitz.

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Bagger (Symbolbild).

Quelle: dpa

Zudem möchten sie unter anderem von der Stadtverwaltung wissen, wie viele Gebäude, die vor 1945 errichtet wurden, überhaupt seit 1990 in Dresden abgerissen worden sind.

„Insbesondere möchte ich wissen, was die Stadtverwaltung unternimmt, um das Streben profitmaximierender Unternehmen nach Abriss und gesichtsloser Neubebauung zu stoppen. Es gibt in Dresden zahlreiche Besitzer einzelner Gebäude, denen hohe Auflagen erteilt werden, und die - aller Hürden zum Trotz - mit viel Liebe und Engagement und mit hohem finanziellen Aufwand historische Bausubstanz erhalten. Sie müssen unterstützt werden, nicht große Firmen, die allein aufgrund ihrer finanziellen Potenz die Dresdner Stadtentwicklung glauben steuern zu können“, so Thomas Löser, Vorsitzender der Stadtratsfraktion Bündnis 90/Grüne.

Anlass für die Anfrage ist der von der Stadtverwaltung genehmigte Abriss der Villa Loschwitzer Str. 22 in Blasewitz durch das Dresdner Immobilienunternehmen USD. Der Abbruch hatte in der Bevölkerung breite Empörung ausgelöst. „Es ist und bleibt für mich völlig unverständlich, wie der Investor USD, der behauptet, so viel Erfahrung mit der Sanierung historischer Villen zu besitzen, dieses Haus einfach abreißen konnte mit dem Ziel, auf dem Gelände zwei neue Wohngebäude zu errichten. In der Denkmalschutzsatzung für Blasewitz/Striesen, unter die die abgerissene Villa fällt, ist unter anderem festgelegt, dass die parkähnlichen Gartenanlagen als ortstypischer Standort einer Einzelhausbebauung unter Schutz stehen. Auch weitere Bestimmungen dieser Satzungen widersprechen ganz klar der Erteilung einer Abriss- und Baugenehmigung in diesem Fall“, findet Löser.

Catrin Steinbach

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