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Vertreter der städtischen Krankenhäuser und Berufsschüler demonstrieren vor Stadtratssitzung

Vertreter der städtischen Krankenhäuser und Berufsschüler demonstrieren vor Stadtratssitzung

Dresden. Lautstark protestierten am Donnerstag vor der Dreikönigskirche etliche Vertreter der städtischen Eigenbetriebe der Krankenhäuser gegen die Umwandlung in eine gemeinützige GmbH.

Dort tagte der Stadtrat, der über die mögliche Privatisierung der Krankenhäuser Friedrichstadt und Neustadt diskutierte. Ein Ausstieg hieße für die Mitarbeiter auch ein Ausstieg aus dem bisherigen Tarifsystem.

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Mit etlichen Plakaten forderten die Demonstranten ein Umdenken.

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Für das Bündnis für Krankenhäuser ist klar: Pflege- und Servicekräfte würden weniger verdienen. „Dumpinglöhne lehnen wir generell ab: Sie bewirken perspektivisch keine gerechte Patientenversorgung", sagte Frank Fischer, der Bezirksgeschäftsführer von Ver.di Dresden/Oberelbe.

Wolfgang Vogel, Mitglied bei Ver.di, kam direkt vom Frühdienst aus dem Krankenhaus Friedrichstadt zur Demo. „Die Arbeitsbelastung ist jetzt schon unmenschlich", berichtete er von seiner Arbeit. Würde die Privatisierung beschlossen, kämen die Pfleger seiner Meinung nach auf dem Zahnfleisch zum Krankenbett. Auch Dorit Wallenberger, Sozialarbeiterin und Ver.di-Vorsitzende im Krankenhaus Friedrichstadt, setzte sich vor der Kirche für ihre Kollegen und Patienten ein. „Das dürfen wir nicht mit uns machen lassen", forderte sie lautstark ein.

Auch mehrere hundert Schüler der Beruflichen Schulzentren versammelten sich vor der Dreikönigskirche. Sie protestierten gegen den geplanten Schulnetzplan der Stadt Dresden. Aufgrund mangelnder Plätze in den Grund- und Mittelschulen sowie den Gymnasien, drohen den Berufschulen Einschnitte bei den eigenen Plätzen.

Beispielsweise soll die BSZ für Dienstleistung und Gestaltung geschlossen werden. Die Berufsschüler sollen laut Plan auf andere Schulen verteilt werden. Das BSZ für Bau und Technik müsste nach dem Entwurf 400 Schüler der Bauberufe ausquartieren. Dresdner Schüler müssten dann laut Schulnetzplan künftig bis Meißen fahren.

dbr

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