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Vergleich der Landeshauptstädte: Dresden punktet mit Anstieg der Einwohnerzahl und Geburtenrate

Vergleich der Landeshauptstädte: Dresden punktet mit Anstieg der Einwohnerzahl und Geburtenrate

Dresden nimmt im Vergleich zu den anderen Landeshauptstädten in der Bundesrepublik eine mehr als positive Entwicklung. Das zeigt ein statistischer Vergleich des Bereichs Statistik und Wahlen der Stadt Potsdam, der in jedem Jahr herausgebracht wird.

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Dresden schneidet beim Vergleich der Landeshauptstädte nicht schlecht ab.

Quelle: Bettina Winkler

Gemeinsam mit Potsdam hat Dresden mit 1,3 Prozent hinter Hamburg und München den drittgrößten prozentualen Anstieg der Einwohnerzahl gegenüber dem Vorjahr. Dass es in Deutschland generell immer mehr Menschen vom Land in die Stadt zieht, zeigt die Tatsache, dass bis auf Kiel deutschlandweit alle Landeshauptstädte einen Anstieg verzeichnen. Deutscher Meister bei den Geburtenzahlen ist Dresden mit 11,3 neuen Kindern pro 1000 Einwohner. Die Stadt platziert sich nach München auch mit dem größten Geburtenüberschuss. Das heißt, es sterben weniger Dresdner als neue geboren werden. Ebenfalls in Potsdam und Dresden wohnen die meisten Kleinkinder bis drei Jahre. 3,2 Prozent der Einwohner fallen in diese Kategorie.

Auch wenn man die Wirtschafts- und Arbeitsmarktzahlen zwischen den Landeshauptstädten vergleicht, wird deutlich, dass Dresden auch in diesen Disziplinen nicht schlecht abschneidet. 36,9 Prozent der Einwohnerschaft Dresdens sind sozialversicherungspflichtig beschäftigt, was hinter Stuttgart, München und Potsdam den vierten Platz bedeutet. Dresden hatte im vergangenen Jahr nach Saarbrücken den zweithöchsten Rückgang an Arbeitslosen und steht mit 8,9 Prozent jetzt auf Platz acht bei der Arbeitslosenquote. Abgeschlagen auf dem 13. Rang liegt die Elbmetropole allerdings bei der Kaufkraft, die nur 90,8 Prozent des Bundesdurchschnittes beträgt. Beim Bruttoinlandsprodukt pro Erwerbstätigen ist Dresden, wenn man Berlin aus der Betrachtung nimmt, bei den ostdeutschen Städten mit 49 336 Euro vorn, bundesweit ist Düsseldorf der Spitzenreiter mit 86 384 Euro.

40 Gästebetten und 3404 Ankünfte pro 1000 Einwohner gibt es in Dresden. Damit platziert sich die sächsische Landeshauptstadt hinter München und Düsseldorf auf Platz drei.

Dresden hat mit 16,7 Prozent die niedrigste Jugendkriminalität. Jedoch ist die Zahl der erfassten Fälle insgesamt gegenüber dem Vorjahr mit 11,6 Prozent am höchsten gestiegen. Mit 102 Fällen je 1000 Einwohner liegt Dresden gemeinsam mit Stuttgart jetzt nur noch auf Platz sechs. München ist mit 73 Fällen bei 1000 Einwohnern die sicherste Landeshauptstadt Deutschlands.

Hauke Heuer

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