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Veränderungssperre für „Marina Garden“ in Planung: Stadt kämpft mit allen Mitteln um Elberadweg

Veränderungssperre für „Marina Garden“ in Planung: Stadt kämpft mit allen Mitteln um Elberadweg

Die rot-grün-rote Stadtratsmehrheit arbeitet Schritt für Schritt an der Umsetzung ihrer Vorstellungen für die Leipziger Vorstadt. Knapp eine Woche nach dem Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan für das Wohnungsbauvorhaben „Marina Garden“ durch den Stadtrat stimmte der Bauausschuss für eine Veränderungssperre (wir berichteten).

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Der modifizierte Marina-Garden-Entwurf: weniger Geschosse, kürzere Baukörper.

Quelle: DresdenBau

Wenn der Stadtrat die Sperre am 7. Mai beschließt, sind Architektin Regine Töberich die Hände gebunden.

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Masterplan Leipziger Vorstadt/Neustädter Hafen

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Mit der Veränderungssperre verbunden ist das Angebot an Töberich, sich gemeinsam mit der Stadt in einem Werkstattverfahren an den Planungen für das Areal zu beteiligen. Auch für das benachbarte Grundstück in der Leipziger Vorstadt, auf dem Unternehmer Thomas Dathe die „Hafencity“ plant, gibt es eine Veränderungssperre. Dathe soll laut Stadtverwaltung am Werkstattverfahren für sein Grundstück mitwirken und sich Gedanken machen, wie sich eine Hochwasserschutzlinie verwirklichen lässt.

Die Veränderungssperre für „Marina Garden“ hätte eine Laufzeit von einem Jahr und könnte zweimal um ein Jahr verlängert werden. Sie soll der Stadt die Möglichkeit geben, in einem geordneten Verfahren einen Bebauungsplan aufzustellen und die Entwicklung in dem Gebiet zu strukturieren. Die Architektin hätte Pläne für mehr als 300 Wohnungen vorgelegt. Bauexperten gehen davon aus, dass 80 bis 100 Wohnungen genehmigt werden könnten.

Töberich hatte mehrfach damit gedroht, den über ihr Grundstück verlaufenden Elberadweg wegbaggern zu lassen. Das hatte ihr die Stadt mit einem Unterlassungsbescheid verboten (DNN berichteten). Wie Straßen- und Tiefbauamtsleiter Reinhart Koettnitz dem Bauausschuss mitteilte, hat Töberich gegen den Bescheid Widerspruch bei der Stadt eingelegt. Eine Begründung für den Widerspruch habe die Architektin noch nicht vorgetragen, so Koettnitz. Er kündigte gegenüber den Ausschussmitgliedern an, dass die Stadt alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen werde, um ein Wegbaggern des Radweges zu verhindern.

Der Ausschuss forderte Baubürgermeister Jörn Marx (CDU) auf, Auflagen gegen Grundstückseigentümerin Töberich zu prüfen. So seien mehrere Gebäudewände nach der Räumung des Vereins „Freiraum Elbtal“ in ihrer Standsicherheit gefährdet, hatte Linke-Stadtrat und Bauingenieur Tilo Wirtz erklärt.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 24. April 2014

tbh

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