Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -7 ° Regen

Navigation:
Google+
Uni-Expansion sorgt für Ärger: Im Wahlkreis 10 bereiten Bauvorhaben und mangelnde Parkplätze Kopfzerbrechen

Uni-Expansion sorgt für Ärger: Im Wahlkreis 10 bereiten Bauvorhaben und mangelnde Parkplätze Kopfzerbrechen

Wer die klügsten Köpfe der Stadt sucht, der ist im Wahlkreis 10 genau richtig. Denn hier befindet sich in der Südvorstadt der Campus der TU Dresden.

Voriger Artikel
In Zahlen: Der Wahlkreis 10 in der Statistik
Nächster Artikel
Das Schweigen von Oroszs Lämmern - Mitarbeiter der Dresdner Stadtverwaltung dürfen nicht im Wahlkampf auftreten

Blick auf den Fritz-Foerster-Platz, von dem aus sich die TU Dresden in alle Richtungen erstreck.

Quelle: Jürgen M. Schulter

Mit 8000 Mitarbeitern und 37 000 Studenten handelt es sich bei der 1828 gegründeten Alma Mater um die größte Universität des Freistaates. Und diese steht als eine von elf deutschen Exzellenzuniversitäten vor großen Herausforderungen. Damit die Uni für Spitzenforscher aus der ganzen Welt die entsprechenden Rahmenbedingungen schaffen kann, muss sie wachsen. Neue Gebäude sollen entstehen. Dabei will die Uni vor allem über die Nöthnitzer Straße nach Süden expandieren.

Weil jedoch die Gegend nicht nur Arbeits-, sondern auch Wohnort ist, gibt es Konflikte mit den Anwohnern. Sie fürchten Krach, Verkehr und drohende „Verschattungen“ in ihren Vorgärten. „Wegbaggern wollen Sie uns“, schimpfte der Vertreter einer Bürgerinitiative im vergangenen Jahr, als Vertreter des Frankfurter Büros „Speer & Partner“ den Rahmenplan für den Bildungscampus Südvorstadt präsentierten.

Während es jedoch in diesem Punkt eine eher gereizte Stimmung gibt, könnte sie sich in einer anderen wichtigen Frage sehr bald entspannen. Parkplätze und Schleichverkehr lauten die entsprechenden Stichwörter. Durch die geplante Straßenbahnlinie am Zelleschen Weg besteht zumindest die Hoffnung, dass noch mehr Unimitarbeiter und Studenten auf den ÖPNV umsteigen und damit die anliegenden Straßen entlasten.

Ähnliche Probleme gibt es auch in Leubnitz-Neuostra. In Höhe der Klosterschänke kann es ebenfalls mit den Parkplätzen eng werden. Aus diesem Grund wollten die Ortsbeiräte einen Ringstraßen-Modus etablieren. Demnach sollten die Straßen Neuostra und Altleubnitz künftig nur noch in jeweils eine Richtung befahrbar sein und gemeinsam mit der Spitzwegstraße eine Einbahn-Ringstraße nach dem Vorbild der heutigen Buslinienführung der „75“ bilden.

Vertreter der Straßenaufsichtsbehörde wiesen diesen Antrag jedoch zurück: Um eine Einbahnstraße einzurichten, bedürfe es einer Gefahrenlage – die aber sei nicht erkennbar. Die Zahl der Verkehrsunfälle sei nicht höher als in anderen Ortskernen. Es besteht also weiter Gesprächsbedarf, auch mit Blick auf die notwendige Sanierung der Straßen. Die zukünftigen Stadträte sind gefragt. Bei den Kommunalwahlen 2004 und 2009 holte die CDU im Wahlkreis 10 jeweils die meisten Stimmen. Während der Vorsprung aber 2004 vor der zweitplatzierten Linkspartei mit 26,9 Prozent nur 0,2 Prozent betrug, waren es 2009 beim gleichen „Duell“ 14,1 Prozent.

Stephan Hönigschmid

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stadtpolitik
  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr

  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Wettersponsor

Das Wetter in und um Dresden präsentiert Ihnen die Toskana-Therme Bad Schandau.