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Töberich diskutiert bei Marina-Garden-Frühstück an der Elbe

Töberich diskutiert bei Marina-Garden-Frühstück an der Elbe

Die Marina-Garden-Architektin Regine Töberich hat sich am Samstag bei einem Unterstützer-Frühstück der Diskussion um das umstrittene Wohnprojekt an der Elbe gestellt.

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Regine Töberich, Architektin von Marina Garden, beim Frühstück an der Elbe. Dort kamen rund 200 Menschen zur Diskussion zusammen.

Quelle: Dominik Brüggemann

Den Anfang machte sie mit einem Statement, danach folgten meist sachliche Fragen und Beiträge der zahlreichen Besucher. Die servierten Lachshappen rückten in den Hintergrund.

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Regine Töberich, Architektin des geplanten Marina-Garden-Projekts, stellte sich beim Frühstück an der Elbe der Diskussion.

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Töberich kritisierte unter anderem das Vorhaben einer möglichen Hochwasserschutzmauer. „Die Stadt Dresden ist für die Planung und Umsetzung auch nicht zuständig. Ausschließlich der Freistaat Sachsen kann im Rahmen eines Planfeststellungsverfahrens auf privaten Grundstücken eine Flutmauer errichten“, so Töberich. Der Freistaat lehne eine Beteiligung ab, so die Investorin und bilanzierte: „Die Schlussfolgerung daraus muss sein: Rot-Rot-Grün geht es nicht um die Errichtung einer Flutmauer, es geht um die Planungszeit, die nach eigenen Angaben fünf bis sieben Jahre in Anspruch nimmt und damit Marina Garden endgültig verhindern würde.“ Sie schlug deshalb erneut einen mobilen Hochwasserschutz auf eigene Kosten vor.  

Auf den Vorwurf von steigenden Wohnpreisen entgegnete sie: „Jede Wohnung, die gebaut wird, entlastet den Markt. Das ist ein Grundprinzip der Wirtschaft.“ Auch Patrick Schreiber (MdL, Ortsverbandsvorsitzender der CDU Dresden-Neustadt), der das Frühstück privat unterstützte, pflichtete Töberich bei.  

Wegbaggern des beliebtesten Radwegs Deutschlands

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Auch am Freitag äußerte viele Bürger ihren Unmut über die Aktion.

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Einer der Initiatoren des Frühstücks war Johannes Lohmeyer, Vorsitzender des Dresdner Tourismusverbandes und Hotelier. Er betonte gegenüber DNN-Online, dass er sich als Privatperson für Frau Töberich und ihr Bauvorhaben engagiere. „Wir sehen nicht ein, wie in der Stadt mit Investoren umgegangen wird. Das halten wir für kreuzgefährlich,“ sagte Lohmeyer, der auch die bundesweiten Schlagzeilen zum weggebaggerten Radweg auf städtischen Grund ansprach. Auf die Nachfrage, ob das Wegbaggern des beliebtesten Radwegs Deutschlands mit seiner Funktion als Vorsitzender des Dresdner Tourismusverbandes kollidiere, sagte er: „Das hat mit dem Tourismusverband überhaupt nichts zu tun. Mein Engagement hier ist meine private Meinung, das kann ich sehr gut trennen.“  

Das Wegbaggern sei dennoch ein Problem und ein Riesenfehler, zu dem sich Frau Töberich sofort bekannt habe. „Ich würde mir von manchem Politiker wünschen, dass er auch so schnell Fehler eingesteht und die Konsequenzen zieht“, so Lohmeyer. Als Lösungsansatz schlug er eine vernünftige Gesprächsebene zwischen Stadtverwaltung, Politik und Frau Töberich vor.  

Tilo Kießling, der vorab von Töberich, zum Fernsehduell geladen wurde, wollte seine Fragen lieber im privateren Rahmen mit der Architektin besprechen. Ein Anwohner ordnete den Streit als Machtprobe des neuen Stadtrats unter der Mehrheit von Rot-Rot-Grün ein. „Ich schätze die Investorin Frau Töberich wird sich nicht verbiegen lassen. Aber ich hoffe, dass wir alle mal ein schönes Wohngebiet vorfinden werden“, so der Anwohner abschließend.

Dominik Brüggemann

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