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Töberich: Nach Treff mit SPD kein Bedarf für weitere Gespräche

Töberich: Nach Treff mit SPD kein Bedarf für weitere Gespräche

Nach dem gescheiterten Schlichtungsversuch der SPD-Stadtratsfraktion am Dienstagabend sieht Investorin Regine Töberich keine Notwendigkeit, sich noch einmal mit den Kommunalpolitikern zusammenzusetzen.

„Das war ein guter Versuch und ich habe mich sehr über die Einladung gefreut“, sagte sie zu dem Treffen, das das Ziel hatte, die Diskussion über ihr Projekt Marina Garden wieder in Gang zu bringen. „Leider sind wir in den Inhalten ganz weit auseinander“, stellte sie fest, „das bedaure ich sehr“. Außerdem habe die SPD die falschen Partner im Rat. „Ich glaube nicht, dass die SPD eine Zusage in dieser Koalition auch durchsetzen könnte.“

Im Kern ging es am Dienstag um den Flutschutz für Töberichs Grundstück nahe dem Neustädter Hafen und für die Leipziger Vorstadt. Während Verwaltung und Stadtrat einen so genannten Gebietsschutz favorisieren, meint Regine Töberich, dass ein Objektschutz für die geplanten Gebäude ausreicht und an der „Leipziger“ eine ein Meter hohe Flutschutzmauer gebaut werden könnte. Das, so die Investorin, sei auch in Gutachten nachweisbar. Der Stadtverwaltung, namentlich dem Leiter des Umweltamtes Christian Korndörfer, wirft Regine Töberich vor, auf Basis „wertloser Gutachten“ zu argumentieren. Das Verfahren, das bei jüngsten Gutachten zum Hochwasserschutz angewandt worden ist, sei falsch und seine angebliche wissenschaftliche Basis „ein Fake“. Das müsse auch die SPD-Fraktion anerkennen, ist sie überzeugt.

Fraktionschef Peter Lames hatte dagegen Korndörfer und dessen Arbeit am vergangenen Freitag gegen alle Angriffe verteidigt. „Ehe wir das fachliche Wissen eines solchen Mannes in den Skat drücken, muss schon viel passieren“, sagte er mit Blick auf mehrere Hochwasserbetrachtungen aus Korndörfers Rathausressort, die allesamt über jeden Zweifel erhaben gewesen seien.

An einem Werkstattverfahren für die Fläche zwischen Leipziger Straße und Elbe will sich Töberich trotz des Rats der SPD-Fraktion nicht beteiligen. „Solch ein Verfahren legt die Basis in die eine oder andere Richtung fest“, meint die Investorin. Sie fürchtet also, dass dabei von Beginn an Annahmen zugrunde liegen, die ihre Erkenntnisse und Intentionen aushebeln sollen.

Christoph Springer

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