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Tillich setzt sich für Wasser- und Schifffahrtsamt in Dresden ein

Tillich setzt sich für Wasser- und Schifffahrtsamt in Dresden ein

In die Debatte um die Zukunft des Wasser- und Schifffahrtsamtes in Dresden schaltet sich jetzt auch Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich ein. Nach Informationen der Dresdner Neuesten Nachrichten hat sich der sächsische Regierungschef in einem Brief an Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) für den Erhalt der Behörde in der Landeshauptstadt ausgesprochen.

Der Bund will das Amt bis 2020 auflösen. Personalvertreter und regionale Wirtschaft laufen seit Tagen Sturm gegen diese Pläne. Sie sehen langfristig die Schiffbarkeit der Elbe gefährdet, wenn es in Dresden keine kompetenten Ansprechpartner für die Betreuung des Flusses mehr geben sollte. Das sieht Tillich offenbar ähnlich.

Dem Vernehmen nach hat der CDU-Politiker bei Ramsauer auf die Bedeutung der Binnenhäfen für Schwerlast- und Sondergüterverkehr sowie den touristischen Wert der sächsischen Dampfschiffahrt hingewiesen. Es bestehe die Befürchtung, dass mit der Auflösung des Amtes in Dresden ein zeitnahes Reagieren auf Hindernisse im Strom nicht mehr möglich sein wird. Die Binnenschifffahrt mit erheblicher Bedeutung für Sachsen und Böhmen wäre davon betroffen. Um die Elbe als zuverlässig befahrbare Wasserstraße zu erhalten, müsse lokale Kompetenz vorhanden sein. Mit dem Verbleib einer sach- und entscheidungskompetenten Verwaltungseinheit in Dresden könnte dies gewährleistet werden, meint Tillich. Ingolf Pleil

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 01.09.2012

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