Volltextsuche über das Angebot:

26 ° / 17 ° Regenschauer

Navigation:
Google+
Streit um Albertbrücke in Dresden: FDP kritisiert säumige Stadtverwaltung

Streit um Albertbrücke in Dresden: FDP kritisiert säumige Stadtverwaltung

Die Landeshauptstadt Dresden hat noch immer keinen vollständigen Förderantrag für den Ausbau der Albertbrücke beim Sächsischen Wirtschaftsministerium eingereicht.

Voriger Artikel
Stadt stellt das Disziplinarverfahren gegen Bäderchef Sven Mania ein
Nächster Artikel
Erste Bürgerversammlung: Dresdner diskutieren über die Westerweiterung des Alaunparks

Holger Zastrow: Dauerstau auf der Carolabrücke, wenn Albertbrücke gesperrt ist.

Quelle: Carola Fritzsche

Wie das Ministerium auf Anfrage der FDP-Landtagsfraktion mitteilte, fehlt nach wie vor die positive gemeindewirtschaftliche Stellungnahme. Das ist die Erklärung darüber, dass die Stadt die Eigenmittel für die Bauarbeiten in den Haushalt eingestellt hat. Das Ministerium hatte Ende Oktober erklärt, das Vorhaben mit 75 Prozent zu fördern.

Holger Zastrow, Vorsitzender der FDP-Landtags- und Stadtratsfraktion, ist verärgert über die Säumigkeit der Stadt. "Erst konnte es nicht schnell genug gehen und es wurde behauptet, das Ministerium verzögere den Bau. Jetzt, wo die Variante beschlossen ist, die den Individualverkehr am meisten benachteiligt, besteht plötzlich keine Eile mehr." Stadt und Verkehrsbetriebe hätten so lange Ängste zum Zustand der Brücke geschürt, bis die CDU umgefallen sei. "Und jetzt sind noch nicht mal alle Unterlagen vollständig."

Zur Albertbrücke hatte der Stadtrat in diesem Jahr drei Beschlüsse getroffen (DNN berichteten). Erst sollte die Brücke mit Vollsperrung für den Fahrzeugverkehr saniert werden. Dagegen legte Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) ihr Veto ein. Der Stadtrat stimmte für eine Sanierung ohne Vollsperrung. Dann hieß es, dass sich der Zustand der Brücke dramatisch verschlechtert habe. Der Stadtrat kehrte zur Vollsperrung zurück, die Sanierung soll im Mai 2014 beginnen.

"Wenn die Albertbrücke vom Netz geht, gibt es eine Vielzahl an Problemen. Die Stadt hat noch nicht ein einziges geklärt", ärgert sich Zastrow. So würden statt 38 440 Fahrzeugen wie jetzt plötzlich 52 500 über die Carolabrücke rollen - Dauerstau sei die Folge. 4700 Schüler würden die direkte Verbindung zur Schule verlieren, es sei mit Schleichverkehr im Nebenstraßennetz zu rechnen. Zastrow forderte die Verwaltung auf, endlich ihre Hausaufgaben zu erledigen. "Das ist das Mindeste, was wir erwarten dürfen."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 30.11.2013

Baumann-Hartwig, Thomas

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stadtpolitik
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Wettersponsor

Das Wetter in und um Dresden präsentiert Ihnen die Toskana-Therme Bad Schandau.