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Steuerbescheide in Dresden kommen später: Behörde muss auf neue Software warten

Steuerbescheide in Dresden kommen später: Behörde muss auf neue Software warten

Die vom Vorsitzenden der Deutschen Steuergewerkschaft, Thomas Eigenthaler, angekündigte Verspätung bei den Steuerbescheiden und den Rückerstattungen trifft auch alle Dresdner Steuerzahler.

Das bestätigte der Vorsteher des Finanzamtes Dresden-Nord, Helmut Reichel.

Für die Verspätung gibt es im Wesentlichen zwei Gründe: "Zum einen ist das Steueränderungsgesetz 2013 noch im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat. Erst nach einer Einigung kann die Software der Finanzämter entsprechend programmiert werden", so Reichel. Das dauere jedoch einige Zeit, weil das Programm in einem Programmierverbund namens Konsens, der mehrere Bundesländer umfasst, erarbeitet werde. Der zweite Grund für den späteren Termin ist die Frist für die Übermittlung elektronischer Daten. Noch bis zum 28. Februar können beispielsweise Lohn- und Rentendaten und Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung elektronisch an den Fiskus versandt werden. Bis dahin müssen die Beamten abwarten.

Allerdings muss die längere Wartezeit nicht jeden gleichermaßen treffen. "Im vergangenen Jahr konnten in einfach gelagerten Fällen bereits deutlich vor Ende März Einkommensteuerbescheide für das Jahr 2011 versandt werden. Ob das in diesem Jahr wieder möglich sein wird, ist derzeit leider noch nicht bekannt", betont Helmut Reichel. Trotz dieser Unsicherheit empfiehlt er allen Dresdnern, ihre Unterlagen so früh wie möglich abzugeben, damit die Bescheide schnell erstellt werden können.

Vollkommen neu ist das längere Warten auf die Bescheide in Dresden indes nicht. Durch die Ämterfusion, die 2011 aus drei nach Stadtgebieten getrennten Finanzämtern Dresden I, II und III zwei durch die Elbe in Nord und Süd getrennte Behörden machte, verzögerte sich die Übermittlung der Dokumente voriges Jahr im Schnitt um einen Monat. Auch die Einführung der elektronischen Lohnsteuerkarte, die dieses Jahr abgeschlossen sein wird, sorgte für Probleme. STH

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 08.01.2013

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