Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
Google+
Statt Woba Zuschüsse für Familien: Dresdner OB-Kandidat Hilbert will Wohneigentum fördern

Statt Woba Zuschüsse für Familien: Dresdner OB-Kandidat Hilbert will Wohneigentum fördern

Wahlprogramm war gestern, heute heißt es Herzensangelegenheiten. „Ich will keine Versprechen abgeben, die ich nicht einhalten kann. Alles, was ich mir auf die Fahnen schreibe, ist umsetzbar“, erklärte gestern der unabhängige Oberbürgermeister-Kandidat Dirk Hilbert (FDP), warum er kein Programm aufgestellt hat.

Voriger Artikel
Dresdner Oberbürgermeisterwahl läuft an: Wahlbenachrichtigungen werden verschickt
Nächster Artikel
Ulbig will Woba-Aufträge für Dresdner Betriebe

OB-Kandidat Dirk Hilbert im DNN-Interview

Quelle: Archiv DNN

Er stellte seine Werbekampagne vor, die von den Stadtfarben schwarz-gelb geprägt ist und die nächsten Wochen das Stadtbild prägen soll. „Wir pflastern aber nicht die ganze Stadt mit Plakaten zu. Bei uns gilt: Klasse statt Masse“, so Hilbert.

Der OB-Bewerber ließ mit drei Schwerpunkten aufhorchen: Städtische Zuschüsse für Wohneigentum, regelmäßige Bürgerentscheide und Vollbeschäftigung bis 2022 erklärte er zu seinen Zielen. Statt Millionen-Zuschüsse in eine städtische Wohnungsbaugesellschaft (Woba) zu stecken, sollte mit dem Geld lieber Häuslebauern unter die Arme gegriffen werden. „Wir könnten Familien einen Zuschuss zum Eigenkapital geben.“

Eine Woba, so Hilbert, löse keine Probleme. Die öffentliche Hand könne nicht besser und billiger bauen als private Investoren. Wohneigentum sei die beste Altersvorsorge. Deshalb sollte die Eigentumsquote deutlich erhöht werden. Mit ihm als Oberbürgermeister würden die Bürger immer eine Stimme haben, so Hilbert. Bürgerentscheide sollten nicht die Ausnahme sein, sondern zur Regel werden. Er könne sich vorstellen, dass die Bürger einmal im Jahr zu wichtigen Fragen der Kommunalpolitik an die Wahlurnen gerufen werden.

Bis 2022 soll es in Dresden Vollbeschäftigung geben, kündigte Hilbert an. In den vergangenen fünf Jahren seien 25 000 neue sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze entstanden. Er werde gezielt die Unternehmen in der Stadt fördern. Kleine Firmen sollten zu mittelständischen Betrieben wachsen. Er wolle die Innovationskraft von Dresden nutzen und mehr Geld als jetzt ins Stadtmarketing investieren, so der Bewerber.

Hilbert wies dezent darauf hin, dass er seit 14 Jahren im Rathaus arbeitet und die Verwaltung bestens kennt. Er habe die frühere Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) während ihrer Krankheit vertreten und nachgewiesen: „Ich kann es! Ich gehe auf Sieg!“

tbh

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stadtpolitik
  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr

  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Wettersponsor

Das Wetter in und um Dresden präsentiert Ihnen die Toskana-Therme Bad Schandau.