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Städtisches Geld bleibt in der Stadt

Vergabebericht Städtisches Geld bleibt in der Stadt

Die Landeshauptstadt Dresden hat 2014 Aufträge in einem Umfang von rund 71,1 Millionen Euro an Unternehmen aus Dresden vergeben. Das geht aus dem Vergabebericht der Stadt für das Jahr 2014 hervor, den Personalbürgermeister Peter Lames (SPD) jetzt vorgelegt hat.

Quelle: dpa

Dresden.  Die Landeshauptstadt Dresden hat 2014 Aufträge in einem Umfang von rund 71,1 Millionen Euro an Unternehmen aus Dresden vergeben. Das geht aus dem Vergabebericht der Stadt für das Jahr 2014 hervor, den Personalbürgermeister Peter Lames (SPD) jetzt vorgelegt hat. Aufträge mit einem Volumen von 101,1 Millionen Euro gingen den Angaben zufolge an sächsische Unternehmen. An Unternehmen außerhalb von Dresden und Sachsen wurden Aufträge mit einem Wertumfang von rund 21 Millionen Euro vergeben.

2014 hat die Stadt 1646 Bauaufträge in einem Umfang von rund 150 Millionen Euro vergeben. Das Investitionsvolumen ist im Vergleich zum Jahr 2013 um rund drei Millionen Euro gesunken. Die meisten Bauaufträge wurden mit einem Volumen von rund 73 Millionen Euro vom Straßen- und Tiefbauamt ausgelöst. Das Hochbauamt ließ 47,67 Millionen Euro verbauen. Über das Zentrale Vergabebüro der Stadtverwaltung wurden Aufträge im Umfang von 15,85 Millionen Euro abgewickelt.

Die Stadt hat 2014 insgesamt 4679 Vergaben zur Beschaffung von Waren und Dienstleistungen durchgeführt. Das Gesamtvolumen betrug 32,13 Millionen Euro. Für freiberufliche Leistungen wie Planungen gab die Stadt im Jahr 2014 rund 11,8 Millionen Euro aus.

Rund 30 Prozent des Volumens der Bauaufträge, 51 Prozent der Lieferaufträge und fast 90 Prozent der Planungsleistungen blieben in der Landeshauptstadt Dresden. Der Ausschuss für Wirtschaftsförderung des Stadtrates beschloss die Vergabe von 120 Bau-, 54 Liefer- und zwölf Planungsaufträgen. 13 Mal tagte der Ausschuss, darunter waren zwei Sondersitzungen. Über eine Vergabe entschied der Stadtrat.

16 Bieter legten 2014 gegen Vergabeentscheidungen Beschwerde ein, heißt es in dem Bericht. Dabei zog ein einziger Bieter vor die Vergabekammer des Landgerichts Dresden. Es ging um den Umbau und die Erweiterung der Oberschule Weißig – die Stadt wurde beauflagt, die Vergabe erneut zu prüfen. Der Vergabesenat des Oberlandesgerichts Dresden hatte sich mit keinem einzigen Dresdner Fall aus dem Jahr 2014 zu beschäftigen. In elf Fällen musste sich dagegen die Landesdirektion Sachsen als Rechtsaufsichtsbehörde mit Vergaben der Stadt befassen. Sieben Mal wurde dabei die Vergabeentscheidung der Landeshauptstadt nicht beanstandet.

In vier Fällen war die Beschwerde der Bieter erfolgreich, in vier weiteren Fällen wurde die Landeshauptstadt von sich aus tätig und half den Beschwerden ab. Dabei ging es unter anderem um die Lieferung von Schulbüchern sowie von Material für das Brand- und Katastrophenschutzamt, aber auch um die Lieferung von Möbeln für eine Kindertagesstätte. Angesichts der Vielzahl von Vergaben und der enormen Auftragssumme ist die Zahl der beanstandeten Entscheidungen äußerst gering. In den meisten Fällen, in denen sich die Bieter durchsetzen konnten, kam es zu einer neuen Ausschreibung oder einer neuen Bewertung der Angebote.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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