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Stadtratswahl beschert Dresden viele Gewinner und Verlierer

Stadtratswahl beschert Dresden viele Gewinner und Verlierer

Bei der Dresdner Stadtratswahl lagen Freud und Leid dicht beieinander. Stimmenkönig ist wie schon vor fünf Jahren der CDU-Kandidat Steffen Kaden aus Striesen geworden.

Er bekam insgesamt 10 899 Kreuzchen. Einen großen Achtungserfolg hat Gottfried Ecke erzielt. Der langjährige Ortsamtsleiter von Klotzsche und Pieschen holte aus dem Stand 10 078 Stimmen und sitzt so mit dem zweitbesten Ergebnis ebenfalls für die Union im neuen Stadtrat. Von nicht ganz so aussichtsreichen Listenplätzen vorgerückt sind derweil Johannes Lichdi (Grüne) und Oberstaatsanwalt Christian Avenarius (SPD). Schlossermeister Thomas Krause (CDU) ist im Wahlkreis 12 der Sprung vom letzten Listenplatz direkt in den Stadtrat gelungen.

Auf der anderen Seite heißt es Abschied nehmen von 28 Stadträten, die künftig nicht mehr die Dresdner Kommunalpolitik mitbestimmen werden. Die wohl prominenteste Verliererin ist "Skatermutter" Barbara Lässig, die im Wahlkreis 1 für die FDP antrat und scheiterte. "Ich bin tieftraurig, keine Frage. Schließlich hat die Stadtratsarbeit mein Leben während der letzten 20 Jahre wesentlich bestimmt und ich hätte mich auch weiterhin sehr gern im Sportbereich getummelt. Aber die Wähler haben nun mal so entschieden", erklärte Lässig gestern auf DNN-Anfrage. Sie müsse sich nun selbst erst sammeln. Besonders stolz sei sie auf die Schuldenfreiheit Dresdens, die sie als einstige PDS-Abgeordnete durch den Woba-Verkauf mit ermöglicht habe. "Ich hoffe sehr, dass der neue Stadtrat mit dieser Schuldenfreiheit sorgsam umgeht", betonte Lässig.

Weiterhin scheiden aus den Reihen der CDU-Fraktion Gudrun Böhm, Elke Fischer, Sebastian Kieslich, Lars-Detlef Kluger, Monika Schiemann, Silke Schöps, Joachim Stübner, Horst Uhlig und Stefan Zinkler aus. Bei den Linken sind Gunild Lattmann und Katrin Mehlhorn nicht mehr dabei, bei den Grünen Gerit Thomas, Wolfgang Daniels, Karl-Heinz Gerstenberg, Andrea Schubert und Thomas Trepte. Die SPD muss ohne Martin Bertram, Sabine Friedel und Richard Kaniewski auskommen, die FDP ohne Matteo Böhme, Frank Kroschinsky, André Schindler, Burkhard Vester und Jens-Uwe Zastrow. Bei der Bürgerfraktion zählen Christoph Hille und Anita Köhler zu den Verlierern, darüber hinaus ist NPD-Stadtrat Hartmut Krien weg.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 27.05.2014

chs

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