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Stadtrats-Wahlkreis 7: Zwischen Abriss und Neuem

Stadtrats-Wahlkreis 7: Zwischen Abriss und Neuem

Plattenbauten, Villen und Gewerbeviertel: Der Wahlkreis 7 präsentiert sich als ein sehr heterogenes Gebiet. Nachdem hier in der Nachwendezeit die Bevölkerung deutlich geschrumpft war, stabilisierten sich die Zahlen und zogen in den vergangenen Jahren sogar leicht an.

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Luftbild von Seidnitz und Tolkewitz in Richtung Blasewitz. Ganz rechts im Bild ist direkt unter dem Johannisfriedhof das charakteristische Dach des Betriebshofes Tolkewitz zu erkennen.

Quelle: Jürgen M. Schulter

Große Unterschiede zwischen den Stadtteilen gibt es jedoch immer noch, etwa bei der Arbeitslosenquote und der Zahl der Stütze-Empfänger: Gruna liegt weit unter dem städtischen Mittel, Tolkewitz und Seidnitz/Dobritz bewegen sich dagegen leicht darüber.

Auch in der Statistik zu den Wohnungsleerständen zeigt sich, wieviele Facetten der Wahlkreises hat: Während Gruna und Seidnitz/Dobritz deutlich unter dem Dresdner Durchschnitt zu finden sind, bleibt Tolkewitz/Seidnitz auch hier noch leicht darüber. Im Areal zwischen Marienberger Straße und Altenberger Straße werden dort derzeit sogar massiv Mietwohnungen abgerissen. Noch laufen die Planungen, wie die so entstehenden Flächen genutzt werden können, um das Stadtviertel aufzuwerten. Zudem gelten sowohl Marienberger Straße als auch Altenberger Straße als dringend reparaturbedürftig. Auch die Parkplatzsituation ist alles andere als befriedigend.

Bereits seit Jahren sammelt die Stadt Dresden im Rahmen eines Werkstattverfahrens Vorschläge, wie die Stadtteile Seidnitz und Tolkewitz in Zukunft gestaltet werden könnten. Wie eine positive Stadtteilentwicklung aussehen kann, zeigt sich derzeit schon am ehemaligen Betriebshof Tolkewitz. Dort, wo früher die Tatra-Wagen der Verkehrsbetriebe überholt wurden, soll bis 2018 ein Schulkomplex mit vierzügiger Mittelschule und fünfzügigem Gymnasium entstehen, der künftig Platz für rund 1800 Schüler bieten kann. Von den ebenfalls neu geplanten Turnhallen sollen später auch lokale Sportvereine profitieren.

Noch existiert der neue Schulstandort nur auf Papier, doch der bis September laufende Wettbewerb zur Projektentwicklung stößt bereits jetzt auf ein großes Interesse: Insgesamt 67 Teams aus Architekten, Landschaftsplanern, Gebäudeausstattern und Statikern bewerben sich derzeit für den Umbau, der mit rund 60 Millionen Euro realisiert werden soll.

Positive Nachrichten wünscht man sich unterdessen auch in einer anderen großen Bildungseinrichtung im Wahlbezirk: am Hauptstandort der Volkshochschule Dresden am Schilfweg in Gruna/Seidnitz. Dort klagt man schon seit Jahren über die dringend überholungsbedürftigen Gebäude. Mittlerweile ist sogar ein Umzug der Einrichtung im Gespräch, sollte der Standort nicht endlich saniert werden. Im Stadtteil wird bereits darüber diskutiert, wie das zentrale Areal in diesem Fall weitergenutzt werden könnte.

Philipp Nowotny

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